Alle Gerüchte haben mit dem heutigen Tag ein Ende. Ja, es stimmt: Henle Urtext wird digital. Der weltweite Launch in deutscher, englischer und chinesischer Sprache der „Henle Library“-App für iPads erfolgt am 3. Februar 2016 (für Android-Tablets ab Mai 2016). Unsere App wird Musikern beim Üben, Proben und Spielen als wertvolles Werkzeug dienen.

Im Folgenden ein kleiner Überblick und „App-etizer“. Exklusiv für unsere Blog-Leser:

Für uns im Henle Verlag war von Anfang an klar, dass es nicht damit getan ist, unsere Urtextausgaben als digitale Dateien für PDF-Reader anzubieten. Erstens brauchen uns dazu die Musiker nicht; sie scannen oder downloaden inzwischen ohnehin alles und jedes und nutzen die Notenbilder dann beispielsweise mit PDF-Readern wie „ForScore“ oder „piaScore“. Zweitens wird mit bloßen PDFs in keiner Weise das faszinierende Potential der digitalen Möglichkeiten genutzt. Und drittens: Wir wollten von Anfang an keine Musik-„Play-along“-App, mit der man Noten und Sound kombiniert nutzen kann. Wir wollten im Gegenteil eine App entwickeln, die ein Optimum für Musiker – keine Spielereien – bietet, die also Eigenschaften hat, die eine Druckausgabe nicht und nur das digitale Medium bieten kann und die außerdem hochwertig und schön ist. Nach über 2-jähriger Entwicklung mit vielen „Aufs“ und „Abs“ und einem in der Verlagsgeschichte bisher einmaligen Investitionsvolumen präsentieren wir nun die „Henle Library“-App. Musiker dürfen ein Maximum erwarten.

Was bietet die „Henle Library“-App? Zunächst: Sie bietet unverfälscht den korrekten und schönen Referenztext unserer Urtextausgaben. Das ist nicht wenig, denn viele digitale Notenangebote bieten einen Neusatz – mit entsprechenden Fehlern und Hässlichkeiten.

Unseren bekannten Notentext (jeweils in der aktuellsten Auflage) kann man mit Hilfe der App extrem flexibel in beliebig vielen Fassungen an seine individuellen Bedürfnisse anpassen:

  • Anzahl und Größe der Notenzeilen pro Bildschirmseite verändern;
  • in der Klavierpartitur von Kammermusik die überlegten Solostimmen weg- und    hinzuschalten;
  • mit einem eigens entwickelten Annotationsprogramm beliebig in den Text hineinschreiben (Stift und Textfeld); Perfektionisten können sogar mit einem umfassenden beigegebenen Henle-Zeichenfont den Notentext professionell annotieren;
  • leuchtende Augen bekamen unsere Beta-Tester vor allem, als sie sahen, dass man alle Fingersatz- und Bogenstrichangaben per Klick ein- und ausschalten oder diese Angaben selektiv wegnehmen (und dann ggf. mit eigenen überschreiben) kann.
  • Und mehr noch: Wir geben zu vielen Repertoirewerken weitere, neue Fingersatz- und Bogenstricheinrichtungen als zu unserem Urtext zuschaltbare „Layer“ mit. So erhalten Käufer der „Henle Library“-App bereits zum Launch beispielsweise bei den Solosonaten und -Partiten Bachs den „nackten“ Urtext und zusätzlich frei wählbare Einrichtungen von Igor Ozim, Midori Seiler und Christian Tetzlaff; die Beethoven-Klaviersonaten kann man mit Fingersätzen von Eugen d’Albert, Conrad Hansen oder Murray Perahia nutzen; die Violinsonaten von Brahms mit Fingersätzen und Bogenstrichen von Leopold Auer, Igor Ozim, Ossip Schnirlin, Christian Tetzlaff und im Klavierpart neben Hans-Martin Theopold auch alternativ von Lars Vogt. Und vieles mehr. Man muss es selbst gesehen haben, wie elegant man diese „Layer“ wechseln kann. Gerade diese App-Eigenschaft wollen wir künftig Schritt für Schritt ausbauen – es gibt so viele großartige Künstler der Vergangenheit, die in heute vergriffenen Ausgaben Fingersatzeinrichtungen veröffentlichten und die zu Unrecht in Bibliotheken schlummern. Aber auch viele Künstler und Pädagogen unserer Zeit werden ihre wertvollen Einrichtungen exklusiv für die App zur Verfügung stellen. Ein enormer Fundus für Lehrende und Studierende.
  • Dass man sich die digitalen Henle-Noten natürlich im hochauflösenden Hoch- und Querformat anzeigen lassen kann, die Hintergrundfarbe ändern kann, schneller als mit jeder Hand auf echtem Papier sich in den „Seiten“ bewegen kann, jedes Standard-Bluetooth-Fußpedal zum bequemen Blättern benutzen kann, jeden Satz mit einer neuen Noten„seite“ beginnend anzeigen lassen kann, sich neben dem individualisierten auch jederzeit den „originalen“ (aus der Druckausgabe bekannten) Zeilen- und Seitenfall anzeigen lassen kann, sich natürlich auch alles ausdrucken und als E-Mailanhang verschicken kann …,  das versteht sich bei uns von selbst.
  • Besonders stolz sind wir noch auf folgende weitere Eigenentwicklungen, die aus den vielen Gesprächen mit Musikern hervorgingen: Zum Beispiel mit 2-Finger-Tap bei Wiederholungszeichen auf der Seite zurück zum Beginn der Wiederholung springen (das geht in Wimpernschlag-Geschwindigkeit). A-Teile (z.B. Scherzo oder Menuett) werden nach dem B-Teil einfach nochmals wiedergegeben (kein Rückblättern nötig). Sofern man in der Kammermusik neben seiner Solostimme auch die entsprechende Partitur erworben hat, kann man per Klick bequem zwischen einer Stelle der Stimme an dieselbe Stelle der Partitur springen und zurückspringen. Sämtliche (!) Abbildungen und Worttextteile der gedruckten Henle-Urtext-Ausgaben sind selbstverständlich Bestandteil der App-Ausgaben – aber nun mit der unglaublichen Bequemlichkeit, dass man sich jetzt auf Knopfdruck alle Notenstellen farbig markieren lassen kann, zu denen Informationen vorliegen (im Druck als Fußnote oder im Kritischen Bericht); ein Tap auf diese Markierungen … und wie von Zauberhand erscheint der Text als „Pop-Up“ direkt an der Notenstelle (übrigens: inklusive direkter Links zu abgekürzten Begriffen, Quellenangaben etc.).
  • Natürlich liefern wir auch etwas für den ganz praktischen App-Einsatz: Erstens ein professionelles Metronom. Zweitens eine ausgefeilte Aufnahme- und Abspielfunktion. Mit dieser kann man das Aufgenommene nicht nur im Originaltempo abhören, sondern auch schneller oder langsamer abspielen – immer auf originaler Tonhöhe, und, wenn man mag, als Dauerschleife. Man male sich gerne einmal die vielen sich daraus ergebenden Anwendungsmöglichkeiten im Unterricht oder Selbstunterricht aus.

Natürlich konnten wir als traditioneller Musikverlag solch eine multifunktionale Musiker-Software nicht selbst entwickeln. Wir wählten nach einigen vorausgehenden Negativerfahrungen die unserer Meinung nach absolut geeignetsten App-Entwickler als Partner aus: die in London ansässige Firma Touchpress. Sie ist vielen Lesern vermutlich bekannt durch ihre innovativen, wunderschönen und inhaltsreichen anderen Apps. Touchpress ist zusammen mit uns über sich hinausgewachsen und hat Enormes geleistet. Wir werden die „Henle Library“-App gemeinsam weiterentwickeln, zum Nutzen unserer Kunden. Touchpress und Henle garantieren übrigens, dass alle einmal erworbenen App-Noten für alle Zeit und überall dank „Cloud“-Technologie zur Verfügung stehen und nie verloren gehen werden. Nutzer können natürlich zwischen verschiedenen Systemen (iOS und Android) wechseln und die erworbenen Noten immer und überall und auf jedem Tablet-Computer verlustfrei nutzen. Regelmäßig werden wir kostenfrei Updates der verwendeten Betriebssysteme (iOS und Android) vornehmen. Damit ist dem so enorm wichtigen Nachhaltigkeitsaspekt Rechnung getragen.

Nun noch ein erstklassiges Vertriebsargument zum Schluss: Ich habe es mir bis zuletzt aufgehoben, denn damit wird es mir endgültig gelingen, etwaige Zweifler (gibt es überhaupt noch solche?) vom Mehrwert unserer digitalen Alternative zu überzeugen: Wir bieten in der „Henle Library“-App nämlich neben den üblichen kompletten Sammlungen (z.B. Bach, Wohltemperiertes Klavier, 1) auch alternativ jedes Stück einzeln an (z.B. e i n  Präludium als Verkaufseinheit). Und: Sie erwerben (wenn Sie wollen) nur Ihre einzelne Stimme (z.B. die 2. Violine eines Streichquartetts) und müssen nicht wie bei der Druckausgabe alle anderen Stimmen mitkaufen. Den enormen Preisvorteil muss ich hier nicht eigens betonen.

Wir empfehlen übrigens für den Praxiseinsatz die Verwendung von Tablets mit großer Bildschirmdiagonale, wie z.B. das gerade erschienene, phänomenale iPad Pro von Apple. Das ist unserer Meinung nach endlich ein ultimatives Gerät für Musiker:

Beethovens Frühlingssonate als Henle-Druckausgabe, auf Apples iPad Air und dem iPad Pro

Dazu ein Fußpedal und Screen-Stift – und die gedruckten Noten bekommen erstmals eine erhebliche Konkurrenz.

Seit 3. Februar 2016 für Ihr iPad im App Store. Ab Mai 2016 in den Android-Stores. Lesen Sie mehr zur Henle-App auf unserer eigens dafür eingerichteten Webseite www.henle-library.de, registrieren Sie sich dort und probieren Sie die App doch einmal (kostenlos) aus. Wir behaupten zuversichtlich, mit der „Henle Library“-App die Welt der Musiknoten neu zu definieren. Über Feedback und Anregungen zur Verbesserung freuen wir uns!

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22 Antworten auf »„Henle Library“-App. Noten neu definiert.«

  1. Thomas Schuch sagt:

    Sehr geehrter Herr Seiffert,

    mit Spannung erwarte ich Ihren professionellen Ansatz der digitalen Aufbereitung von Musiknoten! Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen versichern, dass digitales Arbeiten mit Noten (auch) viele Vorteile mit sich bringt – einige haben Sie in ihrem Artikel ja schon genannt.

    Eine Sache liegt mir besonders am Herzen:
    Obwohl ich HENLE Urtext als kritische Quelle sehr schätze und er in vielen Dingen wohl seinesgleichen sucht, habe ich im Laufe der Zeit aufgrund der etwas mühseligen Zuordnung zu einzelnen Originalquellen immer mehr direkt auf Autographe, Erstausgaben etc. zurückgegriffen.
    Die Werke Chopins mit differierenden Erstausgaben mehrerer Länder sowie einige Werke Schumanns mit Erst- und Zweitfassung zeigen diese Problematik zum Teil sehr deutlich.
    Natürlich kann man im Druck durch die Reduzierung auf eine “Druckversion” dieser Vielfältigkeit nur schwer gerecht werden. In digitaler Form jedoch sollten Querverbindungen und Verknüpfungen dieser Art eigentlich kein größeres Problem sein. Im Idealfall stünden neben einer Herausgeberfassung die Originalquellen im Hintergrund als separate Ebenen zur Verfügung, vielleicht sogar durchweg synchronisiert in der jeweiligen Position.

    Ihre Ankündigungen hinsichtlich mehrerer Ebenen und auch z. B. der On/Off Funktionalität von Fingersätzen lassen in diese Richtung viel versprechen!

    Ich wünsche Ihnen bestes Gelingen für dieses Projekt!

    Thomas Schuch
    Pianist

  2. Wolf-Dieter Seiffert sagt:

    Sehr geehrter Herr Schuch,
    als Wissenschaftler und Editor kann ich Ihren Wunsch sehr gut nachvollziehen, Abbildungen der Originalquellen an Ort und Stelle einer digitalen Edition sichtbar zu machen. Technisch ist das lösbar und es gibt ja bereits erste hervorragende Ergebnisse zu solchen „enhanced“ kritischen Notenausgaben (vgl. das Forschungsprojekt „Edirom“ http://www.edirom.de/das-forschungsprojekt/ oder die digitale Beethoven-Werkstatt http://beethovens-werkstatt.de/ ). Allein, der Arbeitsaufwand ist immens, die Rechtssituation wäre für jede einzelne Quelle zu klären und die Anzahl der Kunden, die für solch ein Angebot einen entsprechend hohen Preis zu zahlen bereit wäre, voraussichtlich gering. Schon die Entwicklung der Henle Library App ist und war sehr herausfordernd.
    Wir planen für 2017 die Veröffentlichung einiger ausgewählter Klavierwerke, die als „premium App“ erscheinen wird und unter anderem ausgewählte, aufführungspraktisch besonders interessante Stellen auch mit Abbildungen der Quelle(n) versieht. Die kann man dann, wie Sie es beschreiben, direkt an Ort und Stelle zu/abschalten. Also, nur noch ein bisschen Geduld bitte!
    Vielen Dank für Ihre guten Wünsche.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolf-Dieter Seiffert

    • Thomas Schuch sagt:

      Sehr geehrter Herr Seiffert,

      vielen Dank für die Info zu EDIROM etc., allerdings denke ich, dass ein Arbeitsaufwand in dieser Form eigentlich nicht nötig ist. Ein hochauflösender Scan (im Idealfall mit Synchronisation der Takte zum Notensatz) wäre vollkommen ausreichend – wichtig ist lediglich eine so direkte wie mögliche Anbindung an den Drucksatz.
      Ein Problem mit dem Urheberrecht dürfte es z. B. bei einem Autograph Mozarts/Beethovens etc. nicht geben, gerade diese “gemeinfreien” Werke wären aber sehr interessant in den Originalquellen!
      Für die Refinanzierung der Digitalisierungskosten (Scan) etc. sollte es doch eigentlich möglich sein, eine vernünftige Lösung zu finden – z.B. in Form einer kleinen Gebühr an die jeweiligen Forschungszentren.

      In Anbetracht der Tatsache, dass lediglich ein Endgerät mit Stylus von Apple existiert und zahlreiche verschiedene Endgeräte mit Stylus unter Windows laufen, wäre eine Variante auf Windows zumindest sehr überlegenswert…

  3. Thomas Giehl sagt:

    Als Notenhändler finde ich es wirklich etwas befremdlich, wenn ein renommierter Verlag wie Henle den Umsatzanteil lieber Apple und Google zuschustert, anstatt bereits existierenden Projekten anzuschließen (NNDW) anzuschließen.

    • Verlag sagt:

      Sehr geehrter Herr Giehl,
      wir können Ihren Standpunkt sehr gut nachvollziehen und sind selbst noch nicht sicher, in welche Richtung der Kundenwunsch der Zukunft gehen wird. Wir bitten aber doch um Verständnis, dass wir uns als weltweit renommierter Verlag der spürbar steigenden Nachfrage nach solchen neuen Medien nicht verschließen können (und wir sind nun auch wahrlich nicht die Vorreiter dieser Entwicklung in der Verlagsbranche). Unsere App hat nichts mit den von Ihnen erwähnten digitalen Download-Notenseiten-Angeboten zu tun, sondern bietet einen erheblichen Mehrwert, der eben nur auf diesem rein digitalen Wege zu programmieren und über Apple und Google anzubieten ist. Seien Sie versichert: Das Papiergeschäft ist und bleibt unser Kerngeschäft.

  4. Herzlichen Glückwunsch zu dieser wirklich bahnbrechenden Entwicklung. Bin schon sehr gespannt. beste Grüße, Ernst Breidenbach

  5. Asteri78 sagt:

    Guten Tag!

    Die Idee, Noten in einer App auszugeben, finde ich wirklich klasse!

    Noch besser fände ich, wenn es zusätzlich möglich wäre, die Noten auch als Desktop-Lösung anzuzeigen.

    Gerade in der heutigen Zeit kommen immer mehr Laptops in Tablet-Form mit Touch-Screen heraus. Beispielsweise Lenovo ThinkPad und neuere Modelle wie Mircrosoft’s Surface.

    Diese Geräte kann man mittlerweile bequem auf den Notenständer stellen.
    Ausserdem kann man die Ausgaben dann an seinem Digital-Piano im “Heim-Studio” verwenden.

    Also, darüber lohnt sich doch auf jeden Fall einmal nachzudenken – oder nicht :-) )

    Mit besten Grüße

    • Verlag sagt:

      Sie können versichert sein, dass wir darüber nachgedacht haben. Im Moment ist nur die Veröffentlichung für iPad und Android-Geräte geplant, allerdings werden wir, wenn es die entsprechende Nachfrage gibt, auch eine Veröffentlichung für Windows-Geräte in Erwägung ziehen.

  6. Frank sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Frage 1.1
    Kann man auch eigene Noten, die man z.B. mit Finale oder Harmonyassistant geschrieben hat abspielen?
    Frage 1.2
    Wenn ja, welche Format kann die App lesen?

    Frage 2.1
    Bestet auch die Möglichkeit das Spiel mit einem MIDI-Klavier zu kontrollieren so
    dass
    2.2 alle richtig gespielten Noten grün angezeigt werdne
    2.3 alle falsch gespielten Noten rot angezeigt werden
    2.4 alle falschen Noten die zusätzlich gespielt werden blau angezeigt werden

    3.1 die unter 2.x genannten Punkte mit und ohne Metronom (also richtigem Tempo) gespielt werden könnten.

    4.1 Übungsmodus, so dass immer die aktuell gespielte Note z.B. gelb im Cursor erscheint. spielt man dann eine Note Falsch, geht der Cursor nicht weiter.

    Frage 5
    Apple Tablet sind sehr teuer. Deshalb die Frage, ob es auch blad eine App für Windows gibt. Windowstablet oder Notebook kann man auch gut auf dem Klavier plazieren und gibt es meist in größeren Display

    Es wäre schön, wenn Sie diese Fragen beantworten würden.
    Danke

    • Verlag sagt:

      1. Es ist im Moment nur möglich unsere digitalen Henle-Ausgaben in der App zu benützen. Das Angebot in der App wird jedoch ständig erweitert.
      2. Diese Funktionen beinhaltet die App leider nicht. Es gibt jedoch zahlreiche andere hilfreiche Funktionen, die das Üben und Unterrichten unterstützen können.
      3. Die App beinhaltet ein Metronom, jedoch sind die Funktionen Ihrer zweiten Frage wie gesagt nicht gegeben.
      4. Eine solche Funktion ist nicht geplant.
      5. Im Moment ist nur die Veröffentlichung für iPad und Android-Geräte geplant, allerdings werden wir, wenn es die entsprechende Nachfrage gibt, auch eine Veröffentlichung für Windows-Geräte in Erwägung ziehen.

  7. Jacob sagt:

    Wird es möglich sein, digitale Ausgaben von meinen gekauften gedruckten Ausgaben kostenlos oder ermäßigt zu erhalten?

  8. GN sagt:

    Guten Tag,
    mein Lieblingsverlag goes digital. Ich bin begeistert und wage den Einstieg!
    Was mir zur vollkommenen Glückseligkeit momentan noch fehlt, ist die Option, im Querformat eine Doppelseite anzuzeigen. Gerade für Pianisten und in Verbindung mit einem iPad pro wäre dies noch stressfreier, nicht zuletzt dann, wenn man den Notentext eigentlich im Kopf hat, aber auf eine Gedächtnisstütze sicherheitshalber nicht verzichten möchte.
    Ist eine solche Möglichkeit in absehbarer Zukunft zu erwarten?
    Vielen Dank und herzliche Grüsse, GN

    • Verlag sagt:

      Wir arbeiten stetig daran, unsere App weiter zu verbessern, und werden dies auch mit Blick auf das iPad Pro tun. Leider kam die Veröffentlichung des iPad Pros zu einer Zeit, als die erste Entwicklung unserer App schon abgeschlossen war. Eine solche Umprogrammierung erfordert viel Zeit und Arbeit, weshalb wir Sie leider noch etwas um Geduld bitten müssen!

  9. Sehr geehrter Herr Seiffert,

    ich gratuliere herzlich zur App. Ich finden den Einstieg in die digitale Welt für Verlage sehr wichtig und längst überfällig. Das Angebot ist allerdings noch so mager, dass ich meine 100 Credits kaum loswerden kann, aber ich hoffe auf eine baldige Erweiterung. Das Material müsste ja schon vorhanden sein, muss also nur übertragen werden.

    Ein Problem ist mir gerade aufgefallen. Ich wollte eine Version ausdrucken und muss feststellen, dass sowohl Noten als auch die Notenlinien stark verpixelt beim Drucker ankommen und ausgedruckt werden. Das gleiche gilt für die Betitelung. Ausgenommen und in hervorragender (gewohnter) Qualität ist die Copyright-Signatur.
    Vielleicht wird das Notenbild in eine Grafik umgewandelt und verliert so an Qualität? Ich weiß es nicht, allerdings wünsche ich mir gestochen scharfe Noten.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Mathias Johansen

    • Wolfdieter Seiffert sagt:

      Sehr geehrter Herr Johansen,
      vielen herzlichen Dank für Ihr Lob zur App und zu Ihrem hilfreichen Kommentar.
      Das Notenangebot selbst ist in der Tat jetzt zu Beginn noch arg limitiert, tatsächlich steht erst ein Bruchteil des Henle-Katalogs digital zur Verfügung. Wir sind uns dessen sehr wohl bewusst. Leider ist es mit „nur übertragen“ (wie Sie schreiben) nicht getan. Lesen Sie dazu doch bitte den Beitrag unseres Projektleiters im aktuellen Blogbeitrag. Es ist eine SEHR aufwändige Aktion, aus einem traditionellen Notensatz eine multifunktional nutzbare App zu machen. Die gute Nachricht: das Angebot wird zuverlässig rasch wachsen. Jeden Monat um viele Titel. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen. Und: wir haben für unsere Kunden in die App eine „wish-list“ eingebaut, so dass wir im Rahmen der Möglichkeiten den Zuwachs der Titel auch durch Kundenwünsche mitsteuern lassen können.
      Wir bieten die Druckfunktion innerhalb der App vornehmlich zur Papierdokumentation gekaufter App-Notenseiten an, nicht zum Ausdrucken und davon Spielen. Scharfe Noten bekommen Sie am Bildschirm und natürlich, wenn Sie unsere gedruckten Noten nutzen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. Wolf-Dieter Seiffert

  10. Wieland Hartwich sagt:

    Schon nach kurzem Testen der App ist klar geworden, dass es hier auch für den Nichtprofi große Chancen gibt, seine Arbeit zu erleichtern bzw. zu bereichern. Ich möchte hier besonders die tollen Möglichkeiten herausgreifen, die den Umgang mit den Fingersätzen, die ja auch für den sogenannten Liebhaber ein zentrales Thema darstellen, betreffen. Man kann es drehen und wenden wie man will, Fingersätze sind nicht neutral ohne genaue Vorstellung der Interpretation einer Stelle zu realisieren. Sie stellen also immer einen Eingriff in den gedruckten Urtext dar. Auch die Aufteilung einer Passage auf zwei Hände und andere Einrichtungen, mit denen man nicht immer einverstanden zu sein braucht, führen immer wieder zu Streichungen und Überschreibungen, die zu lästigen Unklarheiten im Notenbild führen. Hier ist die Möglichkeit der App, die Fingersätze auszuschalten, bzw. eigene Fassungen zu erstellen, eine echte Hilfe. Als Fingersatznarr bin ich begeistert, dass es möglich sein wird, sich Fingersätze großer Pianisten oder erfahrener Pädagogen problemlos anzuschauen. Hoffentlich gelingt es HENLE, hier verschüttete Schätze zu bergen, bzw. Pianisten zu Mitarbeit zu begeistern. Wäre es nicht fantastisch, wenn man sich bei der Arbeit an einer Chopin-Etüde, auf Knopfdruck gewissermaßen, bei den Großen der Zunft Rat holen könnte ? Cortot’s Fingersätze zum e-Moll Konzert schlummern unbeachtet in der Bibliothek Gustave Mahler in Paris. Michalowskis oder Bülows Fingersätze in ihren Ausgabe der Chopinetüden sind bei uns schwer zugänglich. Auch die Möglichkeit, sich mit der App verschiedene Ausführungen von Verzierungen zeigen zu lassen, wäre ungemein hilfreich.
    Wie sagte Klaus Mann ? Es bleibt spannend bis zum Schluss. Herzlichen Dank an HENLE und weiterhin gutes Gelingen.

  11. Weller sagt:

    Im Zeitalter digitaler Demenz kann ich dem
    Notenblatt in Papierform nichts entgegensetzen,
    weil es eine Nähe zur Komposition schafft,
    die eine App in ihrem kalten Touchpad-Licht niemals schafft.

  12. Robert Raab sagt:

    Wenn man als Android-Nutzer nur endlich auch teilhaben könnte. Die Veröffentlichung der Android-Version wird Monat für Monat verschoben.

    Kann man den nun davon ausgehen, dass die Ankündigung für Juli Substanz hat?

    • Verlag sagt:

      Sehr geehrter Herr Raab,
      die Veröffentlichung der Android-Version wird am 18. Juli sein. Sie können sich sicher sein, dass Sie die App dann im Google Play Store finden werden.
      Herzliche Grüße
      Ihr Henle-Library-Team

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