Ballade

Herausgeber: Ernst-Günter Heinemann
Fingersatz: Hans-Martin Theopold
Vorwort: François Lesure

6,00 €

Urtextausgabe, broschiert

Seiten: 15 (IV, 11), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 403

Schwierigkeitsgrad (Klavier): mittel (Stufe 6)

Im Herbst 1891 erschien im Verlag Choudens Debussys frühes Klavierstück Ballade slave. Als er es im Jahr 1903 bei Fromont in leicht überarbeiteter Form neu stechen ließ, strich er das Beiwort slave. Damit wies der Titel stärker auf den Erzählcharakter des Werks hin. Dennoch ist ein gewisser russischer Einfluss aus der Zeit bei Nadeshda von Meck – Debussy war zeitweilig ihr Hauspianist – nicht zu verleugnen. Auch Anklänge an Balakirev sind hörbar. Die gelegentlich unkonventionelle Behandlung der Tonalität kündigt bereits den Debussy des bedeutenden Zyklus Pour le Piano an, der 1901 erschien.

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