Kammermusik > Kammermusik mit Blasinstrumenten
Joseph Haydn
Concertante B-dur Hob. I:105 für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello und Orchester
Herausgeber: Sonja Gerlach
Klavierauszug: Siegfried Petrenz
26,50 €
Urtextausgabe, Klavierauszug, broschiert
Seiten: 83 (V, 42, 12, 9, 7, 8), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 154 · ISMN M-2018-0154-4
„Manchmal sind die Sinfonien … dazu bestimmt, die Talente der Musiker ins rechte Licht zu setzen …“ – mit diesen Worten äußerte sich ein zeitgenössisches Musiklexikon zur neuen Gattung der „Symphonie concertante“. Der spielerische Wettstreit mehrerer Soloinstrumente kam beim Publikum bestens an und entfachte die Rivalität zwischen den Konzertveranstaltern in der Musikmetropole London: Gerade hatte Ignaz Pleyel hier mit einer solchen „Concertante“ viel Beifall geerntet, da errang Haydn bereits vier Wochen später mit Hob. I:105 großen Ruhm bei der Kritik. Wir legen dieses attraktive Werk als Klavierauszug vor und ermöglichen damit auch ein Musizieren ohne Orchesterbegleitung.
Das Aufführungsmaterial zu dieser Ausgabe ist beim Bärenreiter-Verlag erschienen.
Pressestimmen
This felicitous work is too little heard; get together with your woodwind friends and enjoy this truly lovely Haydn gem. Meticulously edited parts and piano reduction point to Henle’s continuing scholarship.
[Stringendo, 2008]
Ursprünglich für Orchester komponiert, hinterlässt auch die Klavierfassung (Siegfried Petrenz) einen hervorragenden Eindruck: Dem Bearbeiter gelingt es, aus dem keineswegs immer einfachen Orchestersatz eine original und originell klingende Klavierpartie zu destillieren, in die sich die Soloinstrumente hervorragend einpassen. Bleibt zu hoffen, dass sich trotz der ungewöhnlichen Besetzung die eine oder andere Gelegenheit findet, ein so schönes Stück Musik in einem Konzert zu präsentieren.
[Ensemble, 2008]

