Kammermusik > Streichduos und -trios
Ludwig van Beethoven
Duett mit zwei obligaten Augengläsern Es-dur WoO 32 für Viola und Violoncello
Herausgeber: Emil Platen
12,00 €
Urtextausgabe, broschiert
Seiten: 17 (III, 8, 6), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 944 · ISMN M-2018-0944-1
Der scherzhaft gemeinte Titel dieses reizvollen Kammermusikstückes bezieht sich vermutlich auf zwei brillentragende Ausführende. Wen außer sich selbst der kurzsichtige Bratscher Beethoven damit auf Korn genommen haben könnte, ist unklar. Eventuell geht es um seinen Freund Zmeskall. In jedem Fall muss es ein versierter Musiker gewesen sein, denn der Cellopart ist durchweg anspruchsvoll geführt.
Ursprünglich plante Beethoven wohl ein komplettes, viersätziges Streichduo. Neben dem Einleitungssatz blieb außerdem ein Menuett erhalten, das wir ebenfalls wiedergeben. Unsere Einzelausgabe, eine Auskopplung aus dem bewährten Band „Streichtrios und Streichduo“ (HN 192), wird diesem originellen Werk sicher viele weitere Freunde verschaffen.
Pressestimmen
Und nun schaut man in die Henle Ausgabe und bemerkt: Diese Fortes und diese Bindebögen stammen ja gar nicht von Beethoven, was man freilich auch ohne Henle-Ausgabe hätte herausfinden können, wenn man in der Bibliothek nachgeschaut hätte. … Man fühlt sich bei der Henle-Ausgabe freier. … deshalb kann nur begrüßt werden, dass endlich eine Urtextausgabe verfügbar ist.
[Das Orchester, 2010]
“Caro Barone Guida-Carro-Letame (Dreckfahrer), vi sono molto obbligato per la cecità dei vostri occhi”, scriveva Beethoven al suo amico violoncellista N. von Zmeskall-Domanovetz all’inizio del proprio soggiorno a Vienna. Questo “motto” di spirito è stato interpretato come il segno che il pezzo a noi arrivato come Duett mit zwei obligaten Augengläsern WoO 32 (Duetto con due Occhiali obbligati) per viola e violoncello sia stato composto per l’amico e per se stesso. … La presente edizione Urtext della Henle Verlag pertanto riporta il primo tempo ed il Minuetto, unica indicazione agogica e di altro genere di pugno di Beethoven: probabilmente il compositore si riservava di aggiungere colori ed altri dettagli nel momento di dare alle stampe questa musica, fatto che altresì non avvenne; infatti fu pubblicata la prima volta solo nel 1912.
[Archi, 2010]
First published only in 1912, Emil Platen has based his edition from autographs held in the British Library to produce the wonderfully clear printing that we have come to expect from Henle. Violists and their cellist friends will lap this up.
[Stringendo, 2010]

