Kammermusik > Kammermusik mit verschiedenen Instrumenten
Johann Pachelbel
Kanon und Gigue D-dur für drei Violinen und Basso continuo
Herausgeber: Norbert Müllemann
Generalbassaussetzung: Wolfgang Kostujak
16,00 €
Urtextausgabe, Stimmen, broschiert
Seiten: 31 (V, 10, 4, 4, 4, 4), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 963 · ISMN M-2018-0963-2
Johann Pachelbel, eine Generation vor Bach, 1653, in Nürnberg geboren, gehört zu den wichtigsten Orgelkomponisten Süddeutschlands nach der Reformation. Seine Kompositionen waren schon damals weit verbreitet. Das heute populärste Werk ist wohl der Kanon mit anschließender Gigue in D-dur. Der Kanon - laut Quelle “a 3 Violinis con Basso c.“ – baut sich über einem ostinaten Bass auf, dessen zweitaktige Figur insgesamt 28-mal wiederholt wird. Auch die anschließende kurze Gigue ist streng kontrapunktisch angelegt. Die Entstehungszeit des Werks ist unbekannt. Wie die meisten anderen Kammermusikwerke könnte Pachelbel es während seiner Zeit in Thüringen 1677–1695 komponiert haben. Ein auch bei Laien-Ensembles beliebtes und klangschönes Werk.
Pressestimmen
Der Henle-Verlag ermöglicht nun mit seiner Urtextausgabe einen neuen, historisch gesicherten Zugang zu diesem Werk. Zwar ist das Manuskript wahrscheinlich verschollen. Doch eine Abschrift aus dem 19. Jahrhundert ist erhalten und wurde der Henle-Ausgabe zugrunde gelegt. Wer bislang den Kanon aus einer Ausgabe von Max Seiffert oder anderen modernen Editionen gespielt hat, wird überrascht sein. Er sieht den „nackten“ Notentext ohne alle Bezeichnungen. Doch gerade dadurch kann der Interpret befreit von Traditionen des 19. Jahrhunderts an diese Musik herangehen.
[Das Orchester, 2011]

