Tasteninstrumente > Zwei Klaviere zu vier Händen
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 17 G-dur KV 453
Herausgeber: Stephan Hörner
Klavierauszug: András Schiff
Fingersatz: András Schiff
Kadenzen: Wolfgang Amadeus Mozart
18,50 €
Urtextausgabe, Klavierauszug, broschiert
zur Aufführung sind zwei Exemplare erforderlich
Orchestermaterial bei Breitkopf & Härtel
Seiten: 58 (VI, 52), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 765 · ISMN M-2018-0765-2
Mit dem hier angezeigten Klavierkonzert Mozarts eröffnet der Henle Verlag ein ehrgeiziges Projekt: Im Verlaufe der nächsten Jahre werden zahlreiche der insgesamt 23 Klavierkonzerte des Salzburger Meisters in komplett neuem Urtext erscheinen. Und kein Geringerer als András Schiff wird entscheidend daran mitwirken: Seine Klavierauszüge richten sich an pianistische Laien, und nicht an professionelle Korrepetitoren; seine Fingersätze zu Mozarts Solostimme sind bis in die feinsten Nuancen ausgefeilt und inspirierend; sofern Mozarts originale Kadenzen fehlen, werden die ungemein stilsicheren Kadenzen Schiffs abgedruckt. Damit wollen wir ein Optimum bieten, das bislang nicht erreicht wurde. Nicht nur András Schiff bürgt für Qualität. Auch die jeweiligen Mozart-Spezialisten, die der Henle Verlag mit der Herausgabe des Urtextes betraut. Jedes Werk wird von einem Experten herausgegeben und nach festgelegten Editionsrichtlinien erarbeitet. Dabei werden in erster Linie Mozarts handgeschriebene Partituren als wichtigste Quelle herangezogen. In manchen Fällen waren diese zum Zeitpunkt früherer Editionen noch nicht zugänglich. Heute weiß man außerdem, dass neben Mozarts Eigenschriften auch frühe Stimmenabschriften und Drucke wichtige Informationen zum Notentext enthalten. In Koproduktion mit Breitkopf & Härtel werden die Klavierkonzerte Mozarts nicht allein im attraktiven, preisgünstigen Klavierauszug vorgelegt, sondern mit dazu passender Urtext-Dirigierpartitur, Orchesterstimmen und Studienpartitur. Damit ist gewährleistet, dass diese aufwändige Neuausgabe umfassend genutzt werden kann: zum Einstudieren des gesicherten Urtextes der Solostimme auf dem aktuellen Stand der Forschung, zum Zusammenspiel mit einem zweiten Pianisten, der einen hervorragend klingenden und einfach spielbaren Klavierauszug geboten bekommt, zum Studium und Mitlesen der Taschenpartitur und schließlich zur Aufführung mit Orchester, das auf neu hergestelltes Material zurückgreifen kann. Ein wahrhaft würdiger Projektstart im Mozart-Jahr 2006.
Pressestimmen
Bij de uitvoering vlecht Schiff door zijn eigen cadensen dan ook wel eens een citaat uit een opera en slaat daarmee een brug tussen concertzaal en theater. Zijn inbreng is van onschatbare waarde en opent verrassend nieuwe perspectieven op stukken die ons zo vertrouwd leken.
[Pianowereld, 2007]
… these new editions exude friendliness to performers on modern instruments and can be recommended wholeheartedly …
[International Piano, 2007]
Die Herausgeber Stephan Hörner, Norbert Gertsch und Ernst-Günter Heinemann garantieren eine genaue und doch kritische Wiedergabe der originalen Vorlagen, was in den Bemerkungen und den unbedingt lesenswerten Vorworten zum Ausdruck kommt.
[Schweizer Musikzeitung, 2007]
Was ist nun das Besondere dieser Neuausgabe? Werfen wir einen Blick in das von Stephan Hörner herausgegebene Klavierkonzert G-Dur KV 453, das Mozart in einem seiner produktivsten Jahre – 1784 – für seine Schülerin Barbara von Ployer schrieb. Zunächst fällt einmal das gegenüber älteren Ausgaben aufgelockert und großzügiger dimensionierte Satzbild auf – András Schiff verzichtet in seinem Klavierauszug auf den Ehrgeiz, wirklich jeden Mittelstimmeneinsatz der zweiten Violine oder affirmative Hornrufe in den Klaviersatz zu übernehmen. Der Mut zur Lücke wirkt erfrischend und klärend – dieser Klavierauszug eignet sich tatsächlich zum Blattspiel und wirkt zugleich an keiner Stelle überladen. Schön auch, dass Angaben zur Instrumentierung im Klavierauszug nicht fehlen: Einen Bläserakkord spielt man auf dem Klavier eben anders als einen Streicherakkord.
[Piano News, 2006]
Zum Mozartjahr erscheint im Münchner Henle-Verlag eine weitere hochwertige Veröffentlichung, die in keiner Bibliothek fehlen sollte.
[Ensemble, 2006]
Pour la première fois ici, l’œuvre est publiée dans une édition critique prenant en compte sa forme originale.
[Crescendo, 2006]
András Schiff verzorgde voor Henle niet alleen de vingerzetting, maar vervaardige opnieuw een uitstekende reductie van de orkestpartij die volledig recht doet aan het klankbeeld en de stemvoering en bovendien pianistisch in evenwicht is met de solopartij..
[Pianowereld, 2009]

