Märchenbilder op. 113, vier Stücke für Klavier und Viola

Herausgeber: Wiltrud Haug-Freienstein
Fingersatz: Klaus Schilde
Fing. Vl: Kurt Guntner

15,50 €

Urtextausgabe, Fassung für Violine, broschiert
unbezeichnete Stimme auf Anfrage

Seiten: 43 (VII, 28, 8), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 694 · ISMN 979-0-2018-0694-5

1838 klagte Robert Schumann: „Das Klavier wird mir zu enge, ich höre bei meinen jetzigen Kompositionen oft noch eine Menge Sachen, die ich kaum andeuten kann.“ So widmete sich Schumann 1840 vor allem dem Lied. In den nächsten Jahren folgten Symphonien und Kammermusikwerke. Die „Märchenbilder op. 113 für Viola (oder Violine) und Klavier“ schrieb Schumann im März 1851. In den vier kurzen Charakterstücken herrscht eine elegische Stimmung. Als Überschriften tragen die vier Sätze nicht etwa Märchentitel, sondern schlicht Tempobezeichnungen: „Nicht schnell“, „Lebhaft“, „Rasch“ und abschließend „Langsam, mit melancholischem Ausdruck“. Das Autograph war bislang nicht zugänglich und wird in dieser Urtextausgabe erstmals ausgewertet. Dadurch konnten einige zweifelhafte Textstellen geklärt werden.

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