Nachtstücke op. 23

Herausgeber: Ernst Herttrich
Fingersatz: Walther Lampe

10,00 €

Urtextausgabe, broschiert

Seiten: 29 (VI, 23), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 104

Düstere Vorahnungen plagten Schumann, während er 1839 an seinem neuesten Werk arbeitete. Die Nachricht, dass sein Bruder Eduard im Sterben lag, hatte ihn tief erschüttert. „Seit Montag an einer ‚Leichenphantasie‘ geschrieben“, notierte er am 31. März in sein Tagebuch. Als er die Komposition ein Dreivierteljahr später für den Druck vorbereitete, wählte er jedoch in Anlehnung an E. T. A. Hoffmann den Titel „Nachtstücke“. Ganz so nächtlich-düster wollte Schumann das Werk aber wohl doch nicht verstanden wissen, denn er verband mit ihm den Wunsch, es möge an den inzwischen verstorbenen Bruder „freundlich erinnern“. Von Ernst Herttrich nach neuestem Forschungsstand überarbeitet, liegt es nun in einer aktuellen, revidierten Fassung vor.

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