Tasteninstrumente > Klavier zu zwei Händen

Wolfgang Amadeus Mozart

Klaviersonate C-dur KV 330 (300h)

Herausgeber: Ernst Herttrich
Fingersatz: Hans-Martin Theopold

6,00 €

Urtextausgabe, broschiert
Ausführlicher Kritischer Bericht
(nicht in der Druckausgabe enthalten)
zum kostenlosen Download

Seiten: 17 (III, 14), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 602

Schwierigkeitsgrad (Klavier): mittel (Stufe 6)

ERSTER SATZ Es überrascht nicht allzu sehr, dass die C-Dur-Sonate KV 330 in vieler Hinsicht einen starken Gegensatz zur vorhergehenden

a-Moll-Sonate darstellt, bedenkt man die biographische Situation Mozarts. Abgesehen vom dunkleren f-Moll-Mittelteil des zweiten Satzes ist nichts mehr von der Düsterkeit der Stimmung der a-Moll-Sonate zu spüren, der erste Satz ist geradezu in übertriebene, übermütige Fröhlichkeit getaucht.

ZWEITER SATZ Einer der schönsten aller Mozart’schen Andante-Sätze ist dann das nachfolgende Andante cantabile in F-Dur mit seinem wunderbaren f-Moll-Mittelteil und der feinen kontrapunktisch geführten Stimmführung des As-Dur-Teiles dieser Episode. Die letzten vier Takte stehen noch nicht im Autograph, sie wurden vermutlich von Mozart erst für den Erstdruck hinzukomponiert und runden den Satz auf bezaubernde Art ab.

DRITTER SATZ Der dritte Satz ist ein heiteres Allegretto in Sonatenform, dessen Thema wie in einem Klavierkonzert zwischen „Solo“ und „Tutti“ alterniert. Wie im ersten Satz führt die Durchführung ein neues Thema ein, das hier volksliedhaften Charakter zeigt. Man könnte den Text eines Wiener Scherzliedes Wort für Wort daruntersetzen: „unsre Katz hat Junge kriegt / siebne, achte, neune / ‘sletzte hat kein Schwanz net g’habt / Sieht man hinten eine …“
Paul und Eva Badura-Skoda

Weitere Informationen
YouTube-Empfehlung: Clara Haskil, Satz 2

Hörbeispiel: Maria João Pires
Deutsche Grammophon 028947752004GB6

0602.mp3

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