Tasteninstrumente > Klavier zu zwei Händen

Wolfgang Amadeus Mozart

Klaviersonate D-dur KV 311 (284c)

Herausgeber: Ernst Herttrich
Fingersatz: Hans-Martin Theopold

9,00 €

Urtextausgabe, broschiert
Ausführlicher Kritischer Bericht
(nicht in der Druckausgabe enthalten)
zum kostenlosen Download

Seiten: 23 (V, 18), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 752

Schwierigkeitsgrad (Klavier): mittel (Stufe 5/6)

ERSTER SATZ Die D-Dur-Sonate KV 311 zeigt im ersten Satz gewisse Verwandtschaften zur älteren D-Dur-Sonate, der „Dürnitz-Sonate“. Auch hier ist der erste Satz ein orchestrales „brio“. Diese Sonate atmet wie die vorhergehende in C-Dur Mannheimerische Spielfreude und Fröhlichkeit. Eine Überraschung ist die Abweichung zwischen dem Ganzschluss in Takt 37 und dem Trugschluss in Takt 110.

ZWEITER SATZ Der zweite Satz kann formal als „Sonatenform-Satz ohne Durchführung“ bezeichnet werden. Das liedartige Thema besteht aus elf Takten (4+3+4). Es folgt ihm eine Episode, und danach überrascht anstelle eines kontrastierenden Seitenthemas eine wunderbar variierte Wiederkehr des Themas in D-Dur in Takt 25. Die Reprise setzt dann in Takt 39 ein.

DRITTER SATZ Der Schluss-Satz ist eines jener „Jagd-Rondos“ im 6/8-Takt, wie sie Mozart liebte und wie wir sie so oft in den Klaviersonaten (KV 576) wiederfinden.
Paul und Eva Badura-Skoda

Weitere Informationen

YouTube-Empfehlung: Christoph Eschenbach, Satz 2

Hörbeispiel: Maria João Pires
Deutsche Grammophon 028947752004GB6

0752.mp3

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