Kammermusik > Streichquintette
Max Bruch
Streichquintett Es-dur
Herausgeber: Michael Kube
Vorwort: Christopher Fifield
29,50 €
Urtextausgabe, broschiert
Erstausgabe
Seiten: 55 (VII, 13, 9, 9, 9, 8), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 844 · ISMN M-2018-0844-4
Am 18. Mai 2006 wurde bei Sotheby’s ein Manuskript versteigert, das die Kammermusikwelt aufhorchen ließ: Kurz vor seinem Tod komponierte Max Bruch drei Streicherwerke, die er selbst nicht mehr in Druck geben konnte. Von seinem Tod an galten die zwei Quintette und das Oktett als verschollen. Während die beiden anderen Werke inzwischen wieder zugänglich sind, war das Es-dur-Quintett bislang nicht auffindbar. Erst jetzt tauchte die gut erhaltene Abschrift im Sotheby’s-Katalog auf. Wir haben sie nach allen Regeln der Quellenkritik ausgewertet und freuen uns, dieses reizvolle spätromantische Werk als Erstausgabe der Musikwelt zu übergeben.
Pressestimmen
Bruch, der exzellent für Streicher und ihre Möglichkeiten komponiert hat, setzt auch hier ganz auf die klangliche Opulenz des mit einer Bratsche verstärkten Streichquartetts. Wie in Mendelssohns Kammermusik dominiert die erste Violine, und doch ist das Werk für alle Beteiligten überaus dankbar gesetzt. Es bleibt zu wünschen, dass dieses Quintett und die anderen gross angelegten Kammermusikwerke Bruchs nach Jahrzehnten ihren Platz auf der Bühne zurückerobern.
[Schweizer Musikzeitung, 2009]
Der achtzigjährige Bruch erweist sich als vitaler und einfallsreicher Komponist und Meister des fünfstimmigen Satzes, der bei ihm immer durchsichtig und klangvoll klingt. Verhältnismäßig leicht zu spielen, findet sich das Es-Dur-Quintett bereits jetzt im Repertoire vieler Kammermusikformationen und dürfte sich rasch einen Platz in den Herzen des Publikums und begeisterter Amateure erobern.
[Ensemble, 2009]
Après une évaluation de l’œuvre faite selon les règles de la critique des sources, Henle se réjouit de pouvoir remettre au monde de la musique, en première édition, cette œuvre plaisante de la fin du romantisme musical.
[Crescendo, 2009]
Finalmente, 17 anni dopo il fortunoso ritrovamento, il Quintetto in mi bemolle è restituito alla viva pratica musicale grazie all’edizione curata da Michael Kube per Henle, che ne mette in vendita partitura tascabile e parti staccate, come sempre realizzate in una veste grafica di austera perfezione.
[Giornale della Musica, 2009]

