Tasteninstrumente > Klavier zu vier Händen
Claude Debussy
Symphonie h-moll
Herausgeber: Ernst-Günter Heinemann
Fingersatz: Andreas Groethuysen
Vorwort: François Lesure
11,00 €
Urtextausgabe, broschiert
Seiten: 24 (III, 21), Größe 31,0 x 23,5 cm
Bestell-Nr. HN 407 · ISMN M-2018-0407-1
In den Jahren 1880–1882 betätigte sich Debussy zeitweilig als Reisebegleiter und Hauspianist bei Nadeshda von Meck, der Gönnerin Tschaikowskys. Sie bedankt sich Anfang 1881 bei Debussy für die Zusendung seiner „charmanten Symphonie“, die allerdings nur aus einem Allegro-Satz bestand. 1912 erwähnt Debussy selbst eine zwar geplante, aber nie vollendete Symphonie. Dass er als Kritiker des überlieferten Formenkanons und musikalischer Neuerer nicht sonderlich an der Produktion von Symphonien interessiert war, verwundert allerdings kaum. Das Autograph des Allegros schlummerte lange Zeit in russischen Archiven, so dass das Werk erst 1933 postum, übrigens in Russland, im Erstdruck erscheinen konnte.
Pressestimmen
Debussys Symphonie wird ... für Klavierduos von Interesse sein, die neugierig sind auf neue, wenig gespielte Literatur; ihnen steht nun ein neues, quasi originales Debussy-Werk zur Verfügung. Vor allem aber hat diese Veröffentlichung musikhistorischen Wert, da sie neues Licht auf Debussys frühes Schaffen ... wirft.
Die Präsentation durch den Henle-Verlag mit einem Vorwort von François Lesure, akribischem Editionsbericht und guten Fingersätzen von Andreas Groethuysen ist vollauf gelungen.
[Üben & Musizieren]
Da sich die spieltechnischen Schwierigkeiten in Grenzen halten, eignet sich dieser Symphoniesatz auch für den musikpädagogischen Unterricht; zumal hier an einigen Stellen auch wirklich jugendlich gepfeffert werden darf.
[Die neue Schweizer Musikzeitschrift]

