Blasinstrumente > Flöte und Klavier
Ludwig van Beethoven
Variationen über Volkslieder op. 105 und 107 für Klavier und Flöte (Violine) ad lib.
Herausgeber: Armin Raab
Fingersatz: Klaus Schilde
31,00 €
Urtextausgabe, broschiert
Seiten: 131 (VIII, 96, 27), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 716 · ISMN M-2018-0716-4
Auch Beethoven komponierte gerne – und hinreißend! – gegen gutes Geld: Im Auftrag des schottischen Volksliedsammlers George Thompson verfasste er 16 Variationszyklen über traditionelle europäische Volksweisen für das Klavier. Auf Wunsch des Verlegers fügte er dann diesen recht anspruchsvollen Variationen noch eine einfache, aber reizvolle Flötenstimme ad libitum bei (die mit kleinen Änderungen auch mit Violine ausführbar ist).
Inhalt
- Variationen über Volkslieder für Klavier und Flöte (Violine) ad lib. op. 105
-
Variationen über Volkslieder für Klavier und Flöte (Violine) ad lib. op. 105
Schwierigkeitsgrad (Violine): leicht (Stufe 2)weitere Titel dieses Schwierigkeitsgrades » - Variationen über Volkslieder für Klavier und Flöte (Violine) ad lib. op. 107
-
Variationen über Volkslieder für Klavier und Flöte (Violine) ad lib. op. 107
Schwierigkeitsgrad (Violine): leicht (Stufe 2)weitere Titel dieses Schwierigkeitsgrades »
Die Schwierigkeitsgrade der
Musik für Violine im G. Henle Verlag
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| leicht | mittel | schwer | ||||||
Die Schwierigkeitsgrade der Musik für Violine im G. Henle Verlag
| Stufe | Grad | Beispiel |
|---|---|---|
| 1 | leicht | Beethoven, 6 Deutsche Tänze WoO 42 |
| 2 | Beethoven, Rondo G-dur WoO 41 | |
| 3 | Mozart, Violinsonate F-dur KV 547 | |
| 4 | mittel | Haydn, Violinkonzert A-dur Hob. VIIa:3 |
| 5 | Bach, Violinkonzert a-moll BWV 1041 | |
| 6 | Brahms, Violinsonate G-dur op. 78 | |
| 7 | schwer | Paganini, Nr. 9 aus Capricci op. 1 |
| 8 | Beethoven, Violinkonzert D-dur op. 61 | |
| 9 | Berg, Violinkonzert |
Die gesamte Violinliteratur im Katalog des G. Henle Verlags wurde von mir von „sehr leicht" bis „sehr schwer" eingestuft. Modell war dabei für mich das von Rolf Koenen für den Henle-Klavierkatalog entwickelte Einordnungssystem in neun Stufen. Anders als bei den Soloklavierwerken verzichte ich auf Zwischenstufen.
Ein solcher Versuch wird in gewissen Punkten immer „relativ" bleiben. Das Werk ist das Werk, relativ ist das technische und musikalische Vermögen des Spielers. Betrachten wir beispielsweise Mozart aus der Ebene eines Arthur Grumiaux oder aus der Entwicklungsphase eines sehr jugendlichen Schülers. Es ist klar, an wen sich meine Schwierigkeitsgrade richten: an den Schüler bzw. dessen Lehrer. Natürlich versuche ich, den rein technischen Schwierigkeitsgrad stets objektiv zu erfassen. Aber alles „zwischen den Zeilen", bleibt bei der Wertung in den Händen eines jeden Musikers. Entsprechend unserer Fähigkeiten werden wir also mit der gleichen Passion immer Violinwerke unterschiedlich „schwierig" empfinden.
War es noch zu Beginn ein gewisses Wagnis und Neuland, Violinliteratur in Schwierigkeitsstufen von 1–9 einzuordnen, so kam ich am Ende meiner Arbeit zu einem auch für mich sehr aufschlussreichen Überblick über all die Violinwerke im Katalog des G. Henle Verlags.
Ernst Schliephake © 2013

