Streichinstrumente > Violine und Klavier
Ludwig van Beethoven
Violinkonzert D-dur op. 61
Herausgeber: Shin Augustinus Kojima
Klavierauszug: Jürgen Sommer
Fingersatz Violine: Wolfgang Schneiderhan
Vorwort: Ernst Herttrich
Kadenzen: Robert D. Levin
17,50 €
Urtextausgabe, Klavierauszug, broschiert
mit einer bezeichneten und einer unbezeichneten Streicherstimme
Seiten: 96 (VII, 40, 29, 20), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 326 · ISMN M-2018-0326-5
Schwierigkeitsgrad (Violine): schwer (Stufe 8)
Seit zwei Jahrzehnten ist die Henle-Ausgabe dieses Meisterwerkes der Violinliteratur ein Muss für alle ernsthaft interessierten Geiger. Nun legen wir einen nach den aktuellen Forschungsergebnissen der Beethoven-Gesamtausgabe revidierten Text vor. Ein neues Vorwort führt umfassend in die verwickelte Entstehungsgeschichte des Konzertes ein. Und als besonderen Clou enthält diese revidierte Ausgabe Kadenzen von Robert D. Levin!
Pressestimmen
All the more credit to the Editors at Henle, who have sifted through the usual writing convolutions of this impetuous genius ... Henle's printing and layout is clear and spacious, on easy to read buff-coloured paper.
[Music Teacher Magazine, 2004]
Die Schwierigkeitsgrade der
Musik für Violine im G. Henle Verlag
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| leicht | mittel | schwer | ||||||
Die Schwierigkeitsgrade der Musik für Violine im G. Henle Verlag
| Stufe | Grad | Beispiel |
|---|---|---|
| 1 | leicht | Beethoven, 6 Deutsche Tänze WoO 42 |
| 2 | Beethoven, Rondo G-dur WoO 41 | |
| 3 | Mozart, Violinsonate F-dur KV 547 | |
| 4 | mittel | Haydn, Violinkonzert A-dur Hob. VIIa:3 |
| 5 | Bach, Violinkonzert a-moll BWV 1041 | |
| 6 | Brahms, Violinsonate G-dur op. 78 | |
| 7 | schwer | Paganini, Nr. 9 aus Capricci op. 1 |
| 8 | Beethoven, Violinkonzert D-dur op. 61 | |
| 9 | Berg, Violinkonzert |
Die gesamte Violinliteratur im Katalog des G. Henle Verlags wurde von mir von „sehr leicht" bis „sehr schwer" eingestuft. Modell war dabei für mich das von Rolf Koenen für den Henle-Klavierkatalog entwickelte Einordnungssystem in neun Stufen. Anders als bei den Soloklavierwerken verzichte ich auf Zwischenstufen.
Ein solcher Versuch wird in gewissen Punkten immer „relativ" bleiben. Das Werk ist das Werk, relativ ist das technische und musikalische Vermögen des Spielers. Betrachten wir beispielsweise Mozart aus der Ebene eines Arthur Grumiaux oder aus der Entwicklungsphase eines sehr jugendlichen Schülers. Es ist klar, an wen sich meine Schwierigkeitsgrade richten: an den Schüler bzw. dessen Lehrer. Natürlich versuche ich, den rein technischen Schwierigkeitsgrad stets objektiv zu erfassen. Aber alles „zwischen den Zeilen", bleibt bei der Wertung in den Händen eines jeden Musikers. Entsprechend unserer Fähigkeiten werden wir also mit der gleichen Passion immer Violinwerke unterschiedlich „schwierig" empfinden.
War es noch zu Beginn ein gewisses Wagnis und Neuland, Violinliteratur in Schwierigkeitsstufen von 1–9 einzuordnen, so kam ich am Ende meiner Arbeit zu einem auch für mich sehr aufschlussreichen Überblick über all die Violinwerke im Katalog des G. Henle Verlags.
Ernst Schliephake © 2013

