Streichinstrumente > Violine und Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart
Violinkonzert Nr. 1 B-dur KV 207
Herausgeber: Wolf-Dieter Seiffert
Klavierauszug: Siegfried Petrenz
Fingersatz: Kurt Guntner
Kadenz: Kurt Guntner
13,50 €
Urtextausgabe, Klavierauszug, broschiert
mit einer bezeichneten und einer unbezeichneten Streicherstimme
Seiten: 47 (III, 24, 11, 9), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 706 · ISMN M-2018-0706-5
Schwierigkeitsgrad (Violine): mittel (Stufe 6)
Mozarts erstes Violinkonzert ist gleichzeitig sein erstes Instrumentalkonzert überhaupt. Er schrieb es als Siebzehnjähriger im Jahre 1773 in Salzburg, zwei Jahre vor den vier anderen. Und welcher Wurf ist ihm sogleich gelungen! Henle vollendet mit dieser Neuerscheinung seine Reihe sämtlicher Violinkonzerte und Konzert-Einzelsätze, die jetzt alle in mustergültigen Urtextausgaben mit einfachem Klavierauszug lieferbar sind.
Pressestimmen
The Preface gives a historical background to the concertos as well as a useful note on the different bow strokes used by Mozart. Here is a fine edition from this revered publishing house.
The first movement is in the AMEB Grade 8 List B.
[Music Teacher Magazine, 2004]
Painstakingly reconstructed from original manuscripts, the solo part is admirably clear, enhanced by Kurt Guntner's detailed suggestions for bowing and fingering. The keyboard reduction is equally as impressive, retaining the essential details while staying eminently playable. The violinist anxious to perform Mozart is spoiled for choice when presented with editions such as these.
[Music Teacher, 2004]
Die Schwierigkeitsgrade der
Musik für Violine im G. Henle Verlag
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| leicht | mittel | schwer | ||||||
Die Schwierigkeitsgrade der Musik für Violine im G. Henle Verlag
| Stufe | Grad | Beispiel |
|---|---|---|
| 1 | leicht | Beethoven, 6 Deutsche Tänze WoO 42 |
| 2 | Beethoven, Rondo G-dur WoO 41 | |
| 3 | Mozart, Violinsonate F-dur KV 547 | |
| 4 | mittel | Haydn, Violinkonzert A-dur Hob. VIIa:3 |
| 5 | Bach, Violinkonzert a-moll BWV 1041 | |
| 6 | Brahms, Violinsonate G-dur op. 78 | |
| 7 | schwer | Paganini, Nr. 9 aus Capricci op. 1 |
| 8 | Beethoven, Violinkonzert D-dur op. 61 | |
| 9 | Berg, Violinkonzert |
Die gesamte Violinliteratur im Katalog des G. Henle Verlags wurde von mir von „sehr leicht" bis „sehr schwer" eingestuft. Modell war dabei für mich das von Rolf Koenen für den Henle-Klavierkatalog entwickelte Einordnungssystem in neun Stufen. Anders als bei den Soloklavierwerken verzichte ich auf Zwischenstufen.
Ein solcher Versuch wird in gewissen Punkten immer „relativ" bleiben. Das Werk ist das Werk, relativ ist das technische und musikalische Vermögen des Spielers. Betrachten wir beispielsweise Mozart aus der Ebene eines Arthur Grumiaux oder aus der Entwicklungsphase eines sehr jugendlichen Schülers. Es ist klar, an wen sich meine Schwierigkeitsgrade richten: an den Schüler bzw. dessen Lehrer. Natürlich versuche ich, den rein technischen Schwierigkeitsgrad stets objektiv zu erfassen. Aber alles „zwischen den Zeilen", bleibt bei der Wertung in den Händen eines jeden Musikers. Entsprechend unserer Fähigkeiten werden wir also mit der gleichen Passion immer Violinwerke unterschiedlich „schwierig" empfinden.
War es noch zu Beginn ein gewisses Wagnis und Neuland, Violinliteratur in Schwierigkeitsstufen von 1–9 einzuordnen, so kam ich am Ende meiner Arbeit zu einem auch für mich sehr aufschlussreichen Überblick über all die Violinwerke im Katalog des G. Henle Verlags.
Ernst Schliephake © 2013

