Streichinstrumente > Violine und Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart
Violinkonzert Nr. 2 D-dur KV 211
Herausgeber: Wolf-Dieter Seiffert
Klavierauszug: Siegfried Petrenz
Fingersatz Violine: Kurt Guntner
Kadenzen: Kurt Guntner
14,50 €
Urtextausgabe, Klavierauszug, broschiert
mit einer bezeichneten und einer unbezeichneten Streicherstimme
Seiten: 45 (III, 22, 11, 9), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 705 · ISMN M-2018-0705-8
Schwierigkeitsgrad (Violine): mittel (Stufe 5)
Das "kleine" D-dur-Violinkonzert Mozarts muss sich keineswegs hinter seinem "größeren Bruder" (KV 218) verstecken. Es ist violintechnisch durchaus anspruchsvoll und ein musikalisches Meisterwerk ersten Ranges. Die im Henle Verlag vorgelegte Ausgabe zeichnet sich durch verlässliche Texttreue in der Urtextstimme und einen recht einfach gesetzten und gleichzeitig doch bestechend gut klingenden Klavierauszug aus. Wenn im Herbst 2003 dann Mozarts erstes Violinkonzert (KV 207) veröffentlicht sein wird, liegen bei Henle alle fünf Konzerte zusammen mit den drei Einzelsätzen vor.
Pressestimmen
Wolf-Dieter Seiffert has written a Preface to his fine Henle Urtext edition, detailing the sources and commenting on performance practices, while fingering, bowing, cadenzas and lead-ins have been for the most part, carefully attended to by Kurt Guntner. Orchestration is usefully indicated in Siegfried Petrenz’s clear piano score. The first movement of this concerto is in the AMEB Eight Grade List B.
[Stringendo, 2005]
The Preface gives a historical background to the concertos as well as a useful note on the different bow strokes used by Mozart. Here is a fine edition from this revered publishing house.
The first movement is in the AMEB Grade 8 List B.
[Music Teacher Magazine, 2004]
Die Schwierigkeitsgrade der
Musik für Violine im G. Henle Verlag
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| leicht | mittel | schwer | ||||||
Die Schwierigkeitsgrade der Musik für Violine im G. Henle Verlag
| Stufe | Grad | Beispiel |
|---|---|---|
| 1 | leicht | Beethoven, 6 Deutsche Tänze WoO 42 |
| 2 | Beethoven, Rondo G-dur WoO 41 | |
| 3 | Mozart, Violinsonate F-dur KV 547 | |
| 4 | mittel | Haydn, Violinkonzert A-dur Hob. VIIa:3 |
| 5 | Bach, Violinkonzert a-moll BWV 1041 | |
| 6 | Brahms, Violinsonate G-dur op. 78 | |
| 7 | schwer | Paganini, Nr. 9 aus Capricci op. 1 |
| 8 | Beethoven, Violinkonzert D-dur op. 61 | |
| 9 | Berg, Violinkonzert |
Die gesamte Violinliteratur im Katalog des G. Henle Verlags wurde von mir von „sehr leicht" bis „sehr schwer" eingestuft. Modell war dabei für mich das von Rolf Koenen für den Henle-Klavierkatalog entwickelte Einordnungssystem in neun Stufen. Anders als bei den Soloklavierwerken verzichte ich auf Zwischenstufen.
Ein solcher Versuch wird in gewissen Punkten immer „relativ" bleiben. Das Werk ist das Werk, relativ ist das technische und musikalische Vermögen des Spielers. Betrachten wir beispielsweise Mozart aus der Ebene eines Arthur Grumiaux oder aus der Entwicklungsphase eines sehr jugendlichen Schülers. Es ist klar, an wen sich meine Schwierigkeitsgrade richten: an den Schüler bzw. dessen Lehrer. Natürlich versuche ich, den rein technischen Schwierigkeitsgrad stets objektiv zu erfassen. Aber alles „zwischen den Zeilen", bleibt bei der Wertung in den Händen eines jeden Musikers. Entsprechend unserer Fähigkeiten werden wir also mit der gleichen Passion immer Violinwerke unterschiedlich „schwierig" empfinden.
War es noch zu Beginn ein gewisses Wagnis und Neuland, Violinliteratur in Schwierigkeitsstufen von 1–9 einzuordnen, so kam ich am Ende meiner Arbeit zu einem auch für mich sehr aufschlussreichen Überblick über all die Violinwerke im Katalog des G. Henle Verlags.
Ernst Schliephake © 2013

