Streichinstrumente > Violine und Klavier
Johannes Brahms
Violinkonzert und Konzert für Violine und Violoncello, Klavierauszüge
Herausgeber: Michael Struck, Linda Correll Roesner
205,00 €
Wissenschaftliche Gesamtausgabe mit Kritischem Bericht, Serie IA, Band 7, Leinen
Seiten: 249 (XX, 229), Größe 25,5 x 32,5 cm
Bestell-Nr. HN 6012 · ISMN M-2018-6012-1
Pressestimmen
Dass sich die Kieler JBG auf wissenschaftlich höchstem Niveau bewegt, manifestiert sich seit Jahren eindrücklich in jedem ihrer neu erscheinenden Bände. National wie international erfährt sie uneingeschränkte Zustimmung und schreibt damit bislang eine bemerkenswerte editorische Erfolgsgeschichte. ...
Der vorliegende Band untermauert nachdrücklich den auf dem Gebiet des Notensatzes nach wie vor führenden Münchner G. Henle Verlag. Rundum tadelloses Gesamtlayout, hervorragende drucktechnische Umsetzung, brillante Faksimile-Abbildungsqualität und eine klare Darstellung des komplexen Notenbildes gehören zum selbstverständlichen, höchsten Ansprüchen genügenden Selbstverständnis.
[Die Tonkunst, 2011]
Inhalt
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Violinkonzert D-dur op. 77
Schwierigkeitsgrad (Violine): schwer (Stufe 9)weitere Titel dieses Schwierigkeitsgrades » - Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102
Die Schwierigkeitsgrade der
Musik für Violine im G. Henle Verlag
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| leicht | mittel | schwer | ||||||
Die Schwierigkeitsgrade der Musik für Violine im G. Henle Verlag
| Stufe | Grad | Beispiel |
|---|---|---|
| 1 | leicht | Beethoven, 6 Deutsche Tänze WoO 42 |
| 2 | Beethoven, Rondo G-dur WoO 41 | |
| 3 | Mozart, Violinsonate F-dur KV 547 | |
| 4 | mittel | Haydn, Violinkonzert A-dur Hob. VIIa:3 |
| 5 | Bach, Violinkonzert a-moll BWV 1041 | |
| 6 | Brahms, Violinsonate G-dur op. 78 | |
| 7 | schwer | Paganini, Nr. 9 aus Capricci op. 1 |
| 8 | Beethoven, Violinkonzert D-dur op. 61 | |
| 9 | Berg, Violinkonzert |
Die gesamte Violinliteratur im Katalog des G. Henle Verlags wurde von mir von „sehr leicht" bis „sehr schwer" eingestuft. Modell war dabei für mich das von Rolf Koenen für den Henle-Klavierkatalog entwickelte Einordnungssystem in neun Stufen. Anders als bei den Soloklavierwerken verzichte ich auf Zwischenstufen.
Ein solcher Versuch wird in gewissen Punkten immer „relativ" bleiben. Das Werk ist das Werk, relativ ist das technische und musikalische Vermögen des Spielers. Betrachten wir beispielsweise Mozart aus der Ebene eines Arthur Grumiaux oder aus der Entwicklungsphase eines sehr jugendlichen Schülers. Es ist klar, an wen sich meine Schwierigkeitsgrade richten: an den Schüler bzw. dessen Lehrer. Natürlich versuche ich, den rein technischen Schwierigkeitsgrad stets objektiv zu erfassen. Aber alles „zwischen den Zeilen", bleibt bei der Wertung in den Händen eines jeden Musikers. Entsprechend unserer Fähigkeiten werden wir also mit der gleichen Passion immer Violinwerke unterschiedlich „schwierig" empfinden.
War es noch zu Beginn ein gewisses Wagnis und Neuland, Violinliteratur in Schwierigkeitsstufen von 1–9 einzuordnen, so kam ich am Ende meiner Arbeit zu einem auch für mich sehr aufschlussreichen Überblick über all die Violinwerke im Katalog des G. Henle Verlags.
Ernst Schliephake © 2013

