Streichinstrumente > Violine und Klavier

Johann Sebastian Bach

Violinsonaten BWV 1020, 1021, 1023

Herausgeber: Hans Eppstein
Fing. Vl: Kurt Guntner
Generalbassaussetzung: Hans Eppstein

21,00 €

Urtextausgabe, broschiert
mit einer bezeichneten und einer unbezeichneten Streicherstimme

Seiten: 80 (VII, 33, 4, 15, 15, 7), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 458 · ISMN 979-0-2018-0458-3

Diese drei einzeln überlieferten Sonaten bergen Zuschreibungsprobleme in sich. BWV 1020 (Sonate g-moll) stammt möglicherweise vom Sohn Carl Philipp Emanuel und wird heute in erster Linie auf der Flöte gespielt, obwohl die Quellen sie der Violine zuweisen. Auffällig ist aber, dass das d1 in der Melodie nirgends unterschritten wird. Es könnte sich also um die Flötenbearbeitung einer Violinsonate handeln. Die beiden anderen Sonaten stehen quellenmäßig ebenfalls auf unsicheren Beinen. Andrerseits sind deren schöne langsame Sätze von einer melodischen Beschaffenheit, wie man sie oft bei J. S. Bach findet. Solange sich keine Belege für andere Komponisten finden, bleibt man bei der traditionellen Zuschreibung an den Vater Bach.

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