Streichinstrumente > Violine und Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart
"Wunderkind"-Sonaten Band II für Klavier und Violine (mit Violoncello) KV 10-15
Herausgeber: Wolf-Dieter Seiffert
Fingersatz Violine: Benjamin Schmid
Fingersatz Klavierstimme: Ariane Haering
21,00 €
Urtextausgabe, broschiert
mit einer bezeichneten und einer unbezeichneten Streicherstimme
Seiten: 117 (IX, 55, 19, 19, 15), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 1078 · ISMN M-2018-1078-2
Leopold Mozart konnte die musikalische Höchstbegabung seines Sohnes nur als von Gott geschenktes Wunder verstehen: „daß mein Bub […] alles in diesem seinen 8. Jährigen Alter weis, was man von einem Manne von 40. Jahren forderen kann. Mit kurzem: wer es nicht sieht und hört, kann es nicht glauben“. 1764 entstanden in London – möglicherweise nach dem Vorbild des „Opus 2“ Johann Christian Bachs – sechs Sonaten, die man flexibel als Klaviertrios, als Violinsonaten oder allein auf dem Klavier spielen kann. Für die Edition konnten „königliche“ Quellen herangezogen werden; das Exemplar der British Library trägt den handschriftlichen Besitzervermerk: „This Volume belongs to the Queen 1788“.
Inhalt
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Violinsonate (Wunderkind) B-dur KV 10
Schwierigkeitsgrad (Violine): leicht (Stufe 3)weitere Titel dieses Schwierigkeitsgrades » -
Violinsonate (Wunderkind) G-dur KV 11
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Violinsonate (Wunderkind) A-dur KV 12
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Violinsonate (Wunderkind) F-dur KV 13
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Violinsonate (Wunderkind) C-dur KV 14
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Violinsonate (Wunderkind) B-dur KV 15
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Die Schwierigkeitsgrade der
Musik für Violine im G. Henle Verlag
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| leicht | mittel | schwer | ||||||
Die Schwierigkeitsgrade der Musik für Violine im G. Henle Verlag
| Stufe | Grad | Beispiel |
|---|---|---|
| 1 | leicht | Beethoven, 6 Deutsche Tänze WoO 42 |
| 2 | Beethoven, Rondo G-dur WoO 41 | |
| 3 | Mozart, Violinsonate F-dur KV 547 | |
| 4 | mittel | Haydn, Violinkonzert A-dur Hob. VIIa:3 |
| 5 | Bach, Violinkonzert a-moll BWV 1041 | |
| 6 | Brahms, Violinsonate G-dur op. 78 | |
| 7 | schwer | Paganini, Nr. 9 aus Capricci op. 1 |
| 8 | Beethoven, Violinkonzert D-dur op. 61 | |
| 9 | Berg, Violinkonzert |
Die gesamte Violinliteratur im Katalog des G. Henle Verlags wurde von mir von „sehr leicht" bis „sehr schwer" eingestuft. Modell war dabei für mich das von Rolf Koenen für den Henle-Klavierkatalog entwickelte Einordnungssystem in neun Stufen. Anders als bei den Soloklavierwerken verzichte ich auf Zwischenstufen.
Ein solcher Versuch wird in gewissen Punkten immer „relativ" bleiben. Das Werk ist das Werk, relativ ist das technische und musikalische Vermögen des Spielers. Betrachten wir beispielsweise Mozart aus der Ebene eines Arthur Grumiaux oder aus der Entwicklungsphase eines sehr jugendlichen Schülers. Es ist klar, an wen sich meine Schwierigkeitsgrade richten: an den Schüler bzw. dessen Lehrer. Natürlich versuche ich, den rein technischen Schwierigkeitsgrad stets objektiv zu erfassen. Aber alles „zwischen den Zeilen", bleibt bei der Wertung in den Händen eines jeden Musikers. Entsprechend unserer Fähigkeiten werden wir also mit der gleichen Passion immer Violinwerke unterschiedlich „schwierig" empfinden.
War es noch zu Beginn ein gewisses Wagnis und Neuland, Violinliteratur in Schwierigkeitsstufen von 1–9 einzuordnen, so kam ich am Ende meiner Arbeit zu einem auch für mich sehr aufschlussreichen Überblick über all die Violinwerke im Katalog des G. Henle Verlags.
Ernst Schliephake © 2013

