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„Sperrig und fremdartig“ - und doch ein „leuchtender Schatz“!

Yaara Tal„Das Werk wirkt sperrig, fremdartig, ohne dabei extravagant oder geheimnisvoll zu sein, recht uncharmant.“ Im Vergleich mit anderen Werken Debussys, wie z.B. den „Images“ oder „Estampes“, würde es eher schlecht abschneiden. So schreibt Yaara Tal über das Werk „En blanc et noir“ für zwei Klaviere von Debussy, das im Kriegsjahr 1915 entstand.

Trotzdem widmet sie dem Werk einen Aufsatz von ganzen 34 Seiten. Und entdeckt während ihrer Beschäftigung mit dem Zyklus wahre „Schätze, die im Verborgenen leuchten“.

Dass es sehr wohl einen roten Faden gibt, dass die drei Sätze sicherlich einen gemeinsamen Nenner haben und, dass das Werk sogar eine Schlüsselrolle in der kompositorischen Auseinandersetzung Debussys mit Richard Wagner spielt – dieses und anderes beleuchtet die Pianistin im vorliegenden Aufsatz „Zurück vom Ring!“ anhand von evidenten Notenbeispielen und in einer verständlichen, farbigen Sprache.

Hier finden Sie den Aufsatz (2,9 MB) sowie den Anhang (6,2 MB) zum kostenlosen Download.

Bei uns ist das Werk im Urtext erschienen: Claude Debussy. Werke für zwei Klaviere. Die Fingersätze dazu stammen aus der Feder von Andreas Groethuysen, dem Klavierpartner der Autorin im Duo Tal & Groethuysen.