Instruments à vent > Hautbois et piano
Wolfgang Amadeus Mozart
Concerto pour hautbois en Ut majeur K. 314
Editeur: Ingo Goritzki
Réduction pour piano: Siegfried Petrenz
Cadences: Robert D. Levin
18.50 €
Edition Urtext, réduction pour piano, reliure paperback
Pages: 72 (IX, 28, 18, 17), Dimension 23,5 x 31,0 cm
N° d'article HN 695 · ISMN M-2018-0695-2
Exemple audio: Gerhard Turetschek
Deutsche Grammophon 028947752226GB7
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Recension
Meine Aufgabe ist ..., die Neuausgabe zu beurteilen. Sie entspricht besten Traditionen von Urtext und Henle. Der Klavierauszug von Siegfried Petrenz ist ausgezeichnet. Er liegt gut in der Hand und verbessert zudem vieles, was die alten Ausgaben halt so mit sich herumschleppen und voneinander abschreiben. Bravo! ... Nun aber zu Goritzki selbst: Sein editorischer Geniestreich ist, daß er drei Solostimmen (praktischerweise alle in C-Dur) übereinanderdruckt: Oboe (Abschrift Salzburg), Flöte (Abschrift Wien) und Goritzki (er nennt das "Spielstimme Oboe"). Das ist nun wirklich ein Geschenk für neugierige und urtextinteressierte Oboisten ... Jeder Oboist, der sich an dieses Konzert traut, muß seine Interpretation an dieser Ausgabe messen lassen.
[Rohrblatt, 2004]
Mozart wrote only one concerto for oboe. ... The current edition includes a detailed history of the work and its confusion with the D major flute concerto.
[Sheet Music]
Von Wolfgang Amadeus Mozarts Oboenkonzert C-dur KV 314 publiziert Henle einen Klavierauszug (HN 695) mit Kadenzen von R. Levin. Der Herausgeber dieser Edition ist wohl der intimste Kenner der komplexen Überlieferungs- und Quellensituation dieses absoluten Meisterwerks für Oboe: Ingo Goritzki kommt durch seine fundamental neue Quellenbewertung zu zahlreichen Textverbesserungen gegenüber bisherigen Ausgaben.
[Pizzicato]
... Goritzkis Edition bringt uns einen grossen Schritt vorwärts, ... . Nun erscheint eine neue Urtext-Ausgabe, diesmal beim Henle-Verlag. Der bekannte Oboist Ingo Goritzki hat sie mit grosser Akribie betreut. ... eine sorgfältige Rekonstruktion des wahrscheinlich ursprünglichen Textes. Diese ausserordentlich gründlich aufbereitete Edition enthält ausser der Oboenstimme und dem Klavierauszug (von Siegfried Petrenz) ein zusätzliches Beiheft. Darin werden alle drei Stimmen dargestellt: 1. Oboe, Abschrift Salzburg, 2. Flöte, Wiener Abschrift, nach C transponiert, 3. rekonstruierte Spielstimme Oboe. Dazu gibt Goritzki, der früher auch Flöte geblasen hat, in einem Vorwort Erläuterungen über die Stimmführung und begründet seine Vorschläge aus dem harmonischen Kontext. Auch werden andere Werke Mozarts zum Vergleich hinzugezogen. ... Goritzkis Edition bringt uns einen grossen Schritt vorwärts, ... Für diese Ausgabe hat Robert D. Levin für jeden Satz mehrere Kadenzen zur Auswahl entworfen. Sie sind zum Teil auch untereinander zu kombinieren und halten sich, bei aller Virtuosität, am Stil Mozarts, auch was den Ambitus der Oboe anbelangt.
[Schweizer Musikzeitung]
... das ist der große Vorteil dieser Ausgabe, neben dem Klavierauszug und der Oboenstimme gibt es ein Beiheft, das in Partiturform die Salzburger Oboenstimme der Wiener Flötenstimme (nach C-Dur transponiert) gegenüberstellt und in einer dritten Zeile Goritzkis Ergebnis der Zusammenführung zeigt. .. Der Oboenstimme sind, was auch nicht bei allen Ausgaben üblich ist, Vorschläge für die Kadenzen und Eingänge der drei Sätze beigegeben, verfasst von Mozartspezialist Robert D. Levin. Und diese Kadenzen sind etwas Besonderes, da es sich um eine Art Kadenzbaukasten handelt. Für jeden Satz bietet er zwei Kadenzen an, die aber gekennzeichnete "Sollbruchstellen" haben, an denen man zwischen einzelnen Kadenzteilen oder auch zwischen beiden Kadenzen hin und her springen kann. Natürlich inspiriert dies auch dazu, eigene Teile einzufügen. Ingo Goritzkis Neuausgabe von Mozarts Oboenkonzert ist eine wichtige Neuerscheinung, und selbst wenn man bei seiner gewohnten Fassung (oder Ausgabe) bleibt, sollte man einen Blick in "Henles Urtext" wagen.
[Oboe & Fagott]
... Die aufwändige – und sehr preiswerte – Ausgabe aus dem Münchner Henle-Verlag besteht aus Klavierauszug, Oboenstimme mit Kadenzen sowie einem Beiheft, in dem Gortzki drei Versionen zum Vergleich in drei Systemen untereinander setzt:
[Tibia]

