„Manchmal sind die Sinfonien … dazu bestimmt, die Talente der Musiker ins rechte Licht zu setzen …“ – mit diesen Worten äußerte sich ein zeitgenössisches Musiklexikon zur neuen Gattung der „Symphonie concertante“. Der spielerische Wettstreit mehrerer Soloinstrumente kam beim Publikum bestens an und entfachte die Rivalität zwischen den Konzertveranstaltern in der Musikmetropole London: Gerade hatte Ignaz Pleyel hier mit einer solchen „Concertante“ viel Beifall geerntet, da errang Haydn bereits vier Wochen später mit Hob. I:105 großen Ruhm bei der Kritik. Wir legen dieses attraktive Werk als Klavierauszug vor und ermöglichen damit auch ein Musizieren ohne Orchesterbegleitung.
Das Aufführungsmaterial zu dieser Ausgabe ist beim Bärenreiter-Verlag erschienen.