Dass das Waldhorn als das wohl „romantischste“ aller Instrumente in Webers Œuvre eine herausragende Rolle spielt, ist wohlbekannt – „Freischütz“ oder „Oberon“ sind ohne sehnsuchtsvolle oder auch schmetternde Hornklänge nicht denkbar. Weber widmete dem Instrument aber nicht nur wichtige Solostellen in seinen Opern, sondern auch ein virtuoses Konzertstück, das bis heute zu den schwersten Prüfsteinen der Hornliteratur gehört – nicht allein deshalb, weil der Solist in der Kadenz dreistimmige Akkorde (!) zu spielen hat … Basierend auf dem Autograph, der von Weber überprüften Stichvorlage und dem Erstdruck bietet diese Henle-Urtextausgabe die besten Voraussetzungen zum Einstudieren dieses wirkungsvollen Virtuosenstücks. Zudem liefert das Vorwort erstmals biographische Details zum Auftraggeber des Concertino, dem Münchner Hornisten Sebastian Rauch.