Die Triosonate kann als zentrale kammermusikalische Gattung des 17.-18. Jahrhunderts gelten. Vor, nach und neben den Beiträgen Corellis (als dem bis heute bekanntesten Vertreter) entstand eine Vielzahl hervorragender, aber heute weitgehend unbekannter Werke. Mit dem zweibändigen Catalogue raisonné ist dieser Schatz nun endlich gehoben: Der mit Förderung durch die Balzan-Stiftung und die Universität Zürich erarbeitete Katalog liefert die erste Gattungsbibliographie. Er erfasst nicht nur sämtliche im Druck erschienenen Triosonaten des 17.-18. Jahrhunderts, sondern liefert auch detaillierte Informationen zu Quellen und Werken sowie einleitende Kommentare. Der gedruckte Katalog wird durch eine Online-Datenbank mit vertieften Suchmöglichkeiten ergänzt und erlaubt so die wissenschaftliche wie praktische Erschließung dieses reizvollen Repertoires.