Béla Bartók

Für Kinder, Frühfassung und revidierte Fassung

Vera Lampert (Herausgeber)

László Vikárius (Herausgeber)


Wissenschaftliche Gesamtausgabe mit Kritischem Bericht, Leinen, Band 37

in Zusammenarbeit mit Editio Musica Budapest

Seiten 397 (397), Größe 25,0 x 32,5 cm

Gewicht 1957 g

HN 6200 · ISMN 979-0-2018-6200-2

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Inhalt/Details

  • Für Kinder
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Henleverlag

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Über den Komponisten

Béla Bartók

Béla Bartók

Der zu den bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten der 1. Hälfte des 20. Jh.s zählende Komponist ist vor allem durch seine Erforschung der ungarischen Volksmusik bekannt, deren Elemente er in seinen Stil integrierte. Sein breites Œuvre umfasst zahlreiche Orchester-, Klavier- und Kammermusikwerke sowie Chöre, Klavierlieder und eine Oper.

1881Geboren am 25. März in Nagyszentmiklós. Erster Klavierunterricht bei seiner Mutter.
1893–ca. 1896Klavierunterricht bei László Erkel in Preßburg.
1899–1903Klavier- und Kompositionsstudium an der Budapester Musikakademie. 1903 Symphonische Dichtung „Kossuth“.
ab 1905Zusammen mit Zóltan Kodály beginnt er mit der wissenschaftlichen Erforschung der ungarischen Volksmusik und widerruft damit herkömmliche Vorstellungen. Er lernt die Musik Debussys kennen.
1905–07Suite Nr. 2 für kleines Orchester op. 4.
1907–34Klavierprofessur in Budapest.
1908–09„Für Kinder“ 85 bzw. 79 Volksliedbearbeitungen für Klavier.
1915–172. Streichquartett op. 17 mit perkussiver Motorik.
1917Uraufführung des Balletts „Der holzgeschnitzte Prinz“.
1918Uraufführung von „Herzog Blaubarts Burg“ op. 11 (komponiert 1911), z. T. Anlehnung an frz. Klangsprache.
1920Improvisationen über ungarische Bauernlieder op. 20.
1926Aufführung der Pantomime „Der wunderbare Mandarin“. Klavierzyklus „Im Freien“.
1926–39„Mikrokosmos“ für Klavier (6 Hefte).
Ab 1934Herausgeber der Gesamtausgabe der ungarischen Volksmusik.
1936Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta als avantgardistisches Werk.
1937–38Konzert (Nr. 2) für Violine und Orchester.
1940Emigration in die USA.
19453. Klavierkonzert; sein Bratschenkonzert bleibt unvollendet. Er stirbt am 26. September in New York.

© 2003, 2010 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart

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Die von langer Hand umsichtig geplante Vorbereitung setzt die Editoren der Gesamtausgabe jetzt in den Stand, auch auf ältere Forschungserträge des Bartók-Archivs zurückgreifen zu können. In Umfang und Gestaltung der Ausgabe - der einführende Kommentar liegt in englischer, ungarischer und deutscher Sprache vor, die Anmerkungen im Notenteil, die Anhänge (mit Übersetzung sämtlicher Liedtexte) und der Kritische Bericht auf Englisch - haben Herausgeber und Verlage keine Mühe gescheut; man darf freudig gespannt auf die folgenden Bände sein und den Verlagen danken für die umgehende Bereitstellung auch einer Zweitverwertung eines Teils der Editionsergebnisse in Form preisgünstiger, praktischer Ausgaben (HN 1225 und 1226). [Die Tonkunst, 2018]