Da Mozart alle seine Klavierkonzerte für sich selbst „oder für einen kleinen zirkel liebhaber und kenner“ geschrieben hatte, wurden sie zu seinen Lebzeiten – mit wenigen Ausnahmen – nicht veröffentlicht. Auch KV 503, sein längstes Klavierkonzert, wurde erst postum von Constanze auf eigene Kosten publiziert. Dass Mozart dieses Werk besonders am Herzen lag, geht aus einem Skizzenblatt zum Kopfsatz hervor, auf dem er sehr gründlich an der Ausarbeitung feilte. Den Klavierauszug unserer Ausgabe fertigte der weltberühmte Pianist András Schiff an, dem wir bereits die Auszüge zu den Konzerten KV 453, 467 und 488 verdanken. Auch die Fingersätze des Soloparts und die Kadenz stammen aus seiner Feder.