Die sechs Sonaten KV 279–284 sind wahrscheinlich Anfang 1775 entstanden. Mozart nimmt in Briefen, die er von seiner Paris-Reise (1777–79) an seinen Vater schrieb, darauf Bezug und bezeichnet sie dabei oft als die „schweren Sonaten“ – womit er wohl auf die besonderen interpretatorischen Ansprüche anspielt. So versah er diese Werke mit einer reichen dynamischen und artikulatorischen Bezeichnung und riet für ihren Vortrag zu zurückhaltendem Tempo. Mit der Sonate KV 280, die durch ihren melancholischen Mittelsatz in f-moll eine Sonderstellung unter diesen frühen Sonaten einnimmt, legen wir ein weiteres Kleinod aus unserer Ausgabe sämtlicher Mozart-Sonaten in einer praktischen und preisgünstigen Einzelausgabe vor.

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