Im Jahre 1784 widmete Joseph Haydn der Prinzessin Marie Esterházy drei Klaviersonaten, in denen sich der Komponist überraschenderweise dem zweisätzigen Typus zuwendet. So auch in der Sonate Hob. XVI:40 in G-dur, die mit einer pastoralen Idylle im Sechsachteltakt beginnt und mit einem Presto voller lärmender Fröhlichkeit wirkungsvoll ergänzt wird. Der Herausgeber unserer Urtextausgabe, Georg Feder, gilt als einer der bedeutendsten Haydn-Forscher seiner Zeit. Die Fingersatzbezeichnungen des Klavierpädagogen Hans-Martin Theopold sind für jeden, der sich diese Sonate erarbeitet, eine hilfreiche Stütze.