Merkwürdigerweise steht nur eine der insgesamt 18 Klaviersonaten (und auch nur eines der 23 Klavierkonzerte) Mozarts in der pianistisch eigentlich so dankbaren Tonart G-dur, nämlich die Sonate KV 283. Sie gehört zu den sechs vermutlich Anfang 1775 in München entstandenen Sonaten KV 279–284 und ist bei Lehrern wie Schülern eine der beliebtesten aus dieser ersten Sonatengruppe. Im rechten Tempo gespielt, verfehlt diese technisch nicht schwer zu bewältigende Sonate ihre Wirkung selten. Das gilt vor allem für ihren sehr ausgedehnten Presto(!)-Finalsatz.

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