Angeblich soll Beethoven seinem Verleger Artaria gegenüber geäußert haben: „Da haben Sie eine Sonate, die den Pianisten zu schaffen machen wird“. Die enormen Dimensionen des 1817 skizzierten und Ende 1818 oder Anfang 1819 beendeten Werks mit fast 1200 Takten sowie seine musikalischen wie technischen Ansprüche ließen es tatsächlich lange Zeit als unspielbar erscheinen, und auch heute noch gilt die Sonate als große Herausforderung für Konzertpianisten. Ihren Beinamen verdankt sie dem deutschen Titel der Originalausgabe „Große Sonate für das Hammer-Klavier“, da Beethoven bereits seit 1817 beim Druck seiner Klaviersonaten „pianoforte“ eingedeutscht haben wollte.