Schuberts Klaviersonate in a-moll entstand im Mai 1825 und ist eines der wenigen Klavierwerke von ihm, das zu seinen Lebzeiten im Druck erschien. Die vier Sätze sind von höchst unterschiedlichem Ausdruck – balladenhafter Ton im ersten, Liedhaftigkeit im zweiten, drängende Unruhe im dritten und Leidenschaftlichkeit im letzten Satz – und bilden zusammen doch ein einheitliches Werk.