Kann man sich einen besseren Kompositionslehrer für Kammermusik vorstellen als Joseph Haydn? Der Österreicher Joseph Pleyel übernahm die Fertigkeit seines Lehrers so gut, dass man seine galanten, gehaltvollen Klaviertrios in C-dur und F-dur zunächst sogar dem großen Meister zuschrieb (mit den Werkverzeichnisnummern Hob. XV:3 und Hob. XV:4). Pleyels Kompositionen erfreuten sich seinerzeit großer Beliebtheit und waren weit verbreitet. Neben Sinfonien und Streichquartetten bilden die knapp 50 Klaviertrios darin einen besonderen Schwerpunkt. Die vorliegende Urtextausgabe stellt zwei glanzvolle Beispiele vor.