„Etwas ganz curioses, glaub’ ich“ – so bezeichnete Robert Schumann in einem Brief sein Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester, und in der Tat schlug er mit diesem Werk hinsichtlich Besetzung und Instrumentalbehandlung völlig neue Wege ein. Das zur Entstehungszeit 1849 noch junge Ventilhorn ermöglichte bis dahin undenkbare virtuose Läufe und freie Modulationen, die Schumann gerade durch den vierstimmigen Hornsatz voll ausreizte. Bis heute ist das Konzertstück das romantische Hornwerk schlechthin und ein Prüfstein für jeden Solisten.