„Kenner und Nichtkenner müssen aus gegenwärtigen Stücken unpartheyisch eingestehen, daß Beethoven mit der Zeit die Stelle eines der größten Tonkünstler in Europa vertreten werde“, schrieb Joseph Haydn, als er den Kurfürsten in Bonn 1793 über die Fortschritte seines Schülers informierte. Dieser entgegnete allerdings, dass ihm die zum Beweis beigelegte Parthia op. 103 in Teilen schon bekannt sei. Offenbar hatte Beethoven eine frühere Komposition nur überarbeitet. Gleichwohl müssen wir Haydn beipflichten: Die Parthia und das ursprünglich als Finalsatz vorgesehene Rondo WoO 25 sind wunderbare Beweise für die große Könnerschaft Beethovens. Unsere Urtextausgabe bietet zusätzliche Stimmen für Hörner in F.