Die Serenade op. 41 geht auf Beethovens Opus 25 für Flöte, Violine und Viola zurück. Die Einrichtung für Klavier und Flöte (oder Violine) stammt zwar nicht von ihm selbst – sondern wohl von dem Komponisten Franz Xaver Kleinheinz –, aber Beethoven hatte sie „dur[ch]gesehen und stellenweise ganz verbessert“, wie er seinen Verlegern Hoffmeister & Kühnel im September 1803 versicherte. Als „revue par l’Auteur“ geadelt fand die Bearbeitung schnell weite Verbreitung. Ausgehend von neuesten Erkenntnissen der Beethoven-Forschung legen wir diese charmante Serenade in einer Revision vor (bisher HN 301). Sie enthält neue, ausführliche Texte zu Entstehung und Quellenlage.