Was veranlasste Mozart wohl, seine originale Serenade in Sextettbesetzung wenige Monate nach ihrer Vollendung durch zwei Oboen ergänzt zum Oktett umzuarbeiten? Vielleicht ein „äußerer“ Grund. Immerhin gab es, nachdem Joseph II. im April 1782 eine „Kaiserliche Harmonie“ gegründet hatte, großen Bedarf an Kammermusik für Oktettbesetzung. Das Ensemble mit je zwei Oboen, Klarinetten, Hörnern und Fagotten hatte zu allen erdenklichen Gelegenheiten aufzuspielen. Wie wir aus einem Brief Mozarts erfahren, zauberte er daher binnen kürzester Zeit eine „Nacht Musique“ aus dem Hut. Es liegt nahe, dass es sich dabei um die vorliegende Bearbeitung handelte.