Es hat seinen Schöpfer berühmt gemacht und die Violinliteratur um ein großartiges Werk erweitert: Das erste Violinkonzert in g-moll von Max Bruch. Auch wenn sich Bruch selbst über die große Popularität des Konzertes nicht immer glücklich zeigte - "Ich kann dies Concert nicht mehr hören - habe ich vielleicht bloß dies eine Concert geschrieben?" beklagte er sich einmal bei seinem Verleger Simrock - so ist es doch aus den Konzertsälen mittlerweile nicht mehr weg zu denken. Die Henle-Ausgabe liefert für die Violinstimme einen lupenreinen Urtext. Neben dem Notentext selbst ist auch das Vorwort einen Kauf wert - denn wer weiß schon, dass das Konzert einen Entstehungsprozess mit mehreren Revisionsgängen durchlief, und dass einige der Änderungen auf den berühmten Geiger Joseph Joachim zurückgehen?