Die beiden Sonaten op. 5 entstanden 1796 ganz gezielt für einen Auftritt des jungen Beethoven am Berliner Hof zusammen mit dem Cellovirtuosen Jean Louis Duport. Dass er von diesem dabei nicht in den Hintergrund verdrängt wurde, garantierte der höchst brillante Klavierpart, mit dem sich der Pianist Beethoven selbst ins beste Licht zu setzen wusste. In beiden Sonaten geht zwei schnellen Sätzen eine langsame Einleitung voran, die sich in der g-moll-Sonate mit ca. 6 Minuten Spieldauer fast schon zu einem eigenen Satz auswächst. Die Urtextausgabe von Jens Dufner basiert auf seinen Arbeiten für den Kritischen Bericht der Beethoven-Gesamtausgabe und bietet somit einen Notentext auf höchstem wissenschaftlichem Niveau. In Vorwort und Kritischem Bericht erläutert er Entstehung und Quellenlage der Sonate. Ian Fountain und David Geringas liefern den Fingersatz.