Ursprünglich sollte Lalo die Offizierslaufbahn einschlagen, da jedoch früh sein musikalisches Talent zu Tage trat, entschied er sich für eine Karriere als Musiker. Allen Cellisten wohlbekannt ist sein Konzert in d-moll, kaum weniger temperamentvoll als seine „Symphonie espagnole“. Viele namhafte Virtuosen ihrer Zeit, von Julius Klengel bis Leonard Rose, publizierten eigene Ausgaben des Konzerts. Unsere Urtext-Edition nimmt von allen Herausgeberzusätzen Abstand, bietet aber zusätzlich zur unbezeichneten Stimme eine spieltechnische Einrichtung durch den berühmten Cellovirtuosen Heinrich Schiff. Parallel zum Klavierauszug erscheinen Partitur, Taschenpartitur und Orchestermaterial beim Verlag Breitkopf & Härtel.