Kammermusik > Streichquartette

Ludwig van Beethoven

Streichquartette op. 18 Nr. 1-6 und Streichquartettfassung der Klaviersonate op. 14 Nr. 1

Herausgeber: Ernst Herttrich, Paul Mies
Vorwort: Ernst Herttrich

51,00 €

Urtextausgabe, broschiert

Seiten: 243 (VII, 65, 59, 58, 54), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 139 · ISMN 979-0-2018-0139-1

Beethoven kam verhältnismäßig spät zum Streichquartett. Als er den Auftrag zur Komposition der Quartette op. 18 von Fürst Lobkowitz erhielt, war er bereits 28 Jahre alt, als er sie beende-te, 30 Jahre. Es sind denn auch durchaus reife Werke, die sich einerseits, in ihren technischen Ansprüchen, deutlich von etwa den Mozart’schen Quartetten unterscheiden, sich aber ande-rerseits musikalisch auch an ihnen orientieren. Das A-dur-Quartett KV 464 diente ganz offen-sichtlich als Vorbild für Op. 18 Nr. 5. Beethovens sechs Quartette op. 18 sind aber völlig ei-genständige Werke und gehören zu den wichtigsten Beiträgen zu dieser Gattung.
In den 1980er-Jahren sind die Kopistenabschriften wieder zugänglich geworden, in denen Beethoven dem Auftraggeber, Fürst Lobkowitz, die Quartette überreicht hatte. Sie repräsen-tieren ein Stadium vor der endgültigen Fassung der Erstausgabe mit einer reicheren dynami-schen und artikulatorischen Bezeichnung, was sie vor allem auch für die Praxis interessant macht. Da die Autographe zu den sechs Quartetten op. 18 nicht mehr erhalten sind, kommt diesen Manuskripten selbstverständlich besondere Bedeutung zu. Sie konnten für diese Henle- Urtextausgabe erstmals berücksichtigt werden.

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Inhalt

  • Streichquartett F-dur op. 18,1
  • Streichquartett G-dur op. 18,2
  • Streichquartett D-dur op. 18,3
  • Streichquartett c-moll op. 18,4
  • Streichquartett A-dur op. 18,5
  • Streichquartett B-dur op. 18,6
  • Anhang: Streichquartett nach der Sonate für Klavier F-dur op. 14,1