Violinsonatine G-dur op. 100

Herausgeber: Zdenka Pilková, Sonja Gerlach
Fingersatz: Helmut Deutsch
Fing. Vl: Kurt Guntner

13,00 €

Urtextausgabe, broschiert
mit einer bezeichneten und einer unbezeichneten Streicherstimme

Seiten: 50 (V, 27, 9, 9), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 413 · ISMN 979-0-2018-0413-2

Schwierigkeitsgrad (Violine): mittel (Stufe 5)

Dvořáks berühmte „Sinfonie aus der Neuen Welt“ enthält Wendungen, die die Stimmung von „Indianermelodien“ und Spirituals hervorrufen soll. Dazu zählen Pentatonik (Fünftonmusik) und synkopische Rhythmik. Auch in seiner Sonatine für Violine und Klavier op. 100, die er während seines ersten Amerikaaufenthalts zwischen 1892 und 1894 komponierte, blühen zarte Melodien aus dieser Klangwelt auf und machen die viersätzige Sonatine zu einem reizvollen Kammermusikwerk. Dvořák widmete das Werk seinen Kindern Otilie (15 Jahre) und Antonín (10 Jahre), so dass es auf das Können der jungen Pianistin und des kleinen Geigers abgestimmt ist. Jedoch schreibt Dvořák, „auch Große, Erwachsene, sollen sich damit unterhalten, wie sie eben können“. Die sorgfältig ausgearbeitete Henle-Urtextausgabe mit einem ausführlichen Vorwort über die Quellenlage stützt sich auf das Autograph und die bei Simrock erschienene Erstausgabe.

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