Eine Träne für oder von Rossini?

Gioacchino Rossini (17921868)

Am 13. November jährt sich Gioacchino Rossinis Todestag zum 150. Mal, da kann man schon mal eine Träne vergießen! Und wir bei Henle liefern dafür sogar ein Stück vom Meister selbst, nämlich „Une larme“ (Eine Träne) für Kontrabass und Klavier. Rossini widmete diese schwermütige musikalische Miniatur 1858 einem verstorbenen Freund – warum sie unserem Herausgeber Tobias Glöckler aber trotzdem zur Freude gereicht, erklärte er mir im Gespräch. Weiterlesen

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Rachmaninow revidiert Rachmaninow. Zu den zwei Fassungen der 2. Klaviersonate op. 36

Sergej Rachmaninow (1873–1943)

In meinem letzten Blog bin ich auf die Entstehungsgeschichte von Rachmaninows 2. Klaviersonate und ihren Uraufführungsort eingegangen, heute möchte ich mich einigen musikalischen Problemen in diesem Werk widmen. Oder eigentlich: in diesen beiden Werken, denn bekanntlich liegt die Sonate in zwei deutlich voneinander abweichenden Fassungen (von 1913 und 1931) vor, die beide vom Komponisten autorisiert und veröffentlicht wurden. Weiterlesen

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Von der Skizze zur Erstausgabe: die (fast) lückenlose Quellendokumentation der Violinsonate von Edward Elgar

Edward Elgar (1857–1934)

Viele Urtextausgaben und deren Quellen wandern über den Tisch eines Lektors im G. Henle Verlag – aber selten hat man es mit einer derart umfassenden Quellendokumentation zu tun, wie dies bei Elgars Violinsonate der Fall ist. Fast jeder Entstehungsschritt des Werkes lässt sich heute noch nachvollziehen, und dennoch standen Herausgeber und Lektor auch bei der Vorbereitung dieser Ausgabe immer wieder vor ungelösten Fragen – wie konnte das sein? Weiterlesen

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„Ein Prosit der Gemütlichkeit!“. Vier berühmte Komponisten auf der Wiesn

Gestern Abend war ich einmal mehr auf dem weltberühmten Münchener Oktoberfest und saß im Festzelt bei einer guten Mass Bier. Mir gegenüber saßen vier (schon ziemlich lustige) Männer, die sich als „ewige Musikanten“ vorstellten. Deren Namen konnte ich nicht so richtig verstehen (im Zelt wurde nämlich von der Kapelle sehr laut „Musik“ gespielt). Aber ihr Aussehen und ihre Gespräche kamen mir irgendwie seltsam, ja „altmodisch“ vor – und plötzlich war mir klar, WER da an meinem Tisch saß. Kaum zu glauben, aber wahr! Weiterlesen

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Debussy im Urtext – Teil 5: Fahnenkorrekturen zum Klavierstück „Masques“

Korrektur von Debussy in der Fahne von Masques.

Natürlich wünscht sich jeder Herausgeber einer Urtext-Edition eine möglichst lückenlose Quellenüberlieferung, angefangen von den ersten Skizzen eines Werks bis hin zur letzten zu Lebzeiten erschienenen und autorisierten Ausgabe. Ein besonders wichtiges Glied in dieser Kette stellen die autographen Korrekturen von Fahnenabzügen dar, da sie das Bindeglied zwischen Stichvorlage und Erstausgabe bilden und mithelfen, Abweichungen zwischen diesen beiden Quellen zu erklären. Weiterlesen

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Johann Nepomuk Hummels Potpourri op. 94 für Viola und Orchester – zur gefälligen Kenntnisnahme!

In diesem und im letzten Jahr hört man zu meiner großen Freude den wunderbaren Antoine Tamestit mehrfach mit einem Werk im Konzertsaal, das selbst Kennern des Bratschenrepertoires lange Zeit völlig unbekannt war: Johann Nepomuk Hummels Potpourri op. 94 für Viola und Orchester. Weiterlesen

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Sonne, Sommer, Strand …

Es ist Urlaubszeit und auch der Henle-Blog verabschiedet sich in die Sommerpause.

Wir danken all unseren Lesern für das Interesse und freuen uns auf unseren nächsten Blog-Beitrag am 3. September 2018.

Einen schönen Urlaub wünscht Ihnen

Ihr Henle-Blog Team

 

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Debussy im Urtext – Teil 4: Zu autographen Korrekturen in Kammermusikwerken

Claude Debussy (1862–1918)

Es versteht sich, dass zu Beginn der Debussy-Editionen im Henle-Verlag die Klavierwerke des französischen Komponisten im Fokus standen. Zum einen aus dem Selbstverständnis des Verlags heraus, bei dem Klaviermusik von Anfang an das Kernrepertoire des Programms bildete, zum anderen aber auch wegen der großen Menge an wegweisenden und populären Kompositionen Debussys in diesem Gattungsbereich – von den Arabesques bis zu den Études. Weiterlesen

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Mal mehr, mal weniger – Bartóks wohldosierte Bezeichnung seiner Klavierwerke

Dénes Várjon

In Fortsetzung meines letzten Blogs mit einem Überblick über unsere Urtext-Ausgaben der Klavierwerke Bartóks widme ich den heutigen Beitrag einem kleinen, aber sehr bedeutsamen Aspekt dieser Editionen: ihrer Bezeichnung mit Fingersatz und Vortragsangaben. Und ich freue mich sehr, dass mir dabei diesmal nicht nur der große ungarische Bartók-Forscher László Somfai, sondern auch der berühmte ungarische Pianist und Bartók-Interpret Dénes Várjon zur Seite steht. Weiterlesen

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Zur Uraufführung von Sergej Rachmaninows 2. Klaviersonate op. 36

Moskau, St. Petersburg, Rostow am Don, Saratow, Smolensk, Woronesch – was haben diese russischen Städte gemeinsam? Nein, es sind nicht die Austragungsorte der Fußballweltmeisterschaft, die gerade in Russland begonnen hat… Weiterlesen

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