Sommerpause

Der Sommer ist da und der Henle-Blog verabschiedet sich in eine kurze Sommerpause. Aber keine Sorge: Die Fortsetzung mit spannenden Blogbeiträgen im Beethoven-Jahr startet bereits wieder am 31. August 2020.

Bis dahin wünschen wir Ihnen trotz Corona einen schönen Sommer. Bleiben Sie gesund.

G. Henle Verlag

 

 

 

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Mehr als „Freude schöner Götterfunken“ – die ganze Vielfalt von Beethovens Vokalwerk

Auch wenn der Chorsatz „Freude schöner Götterfunken“ aus der 9. Symphonie vermutlich zu den bekanntesten Beethoven-Melodien gehört, so ist Beethovens Popularität und musikgeschichtliche Bedeutung heute doch in erster Linie mit seinem Instrumentalwerk verknüpft: Die 32 Klaviersonaten als das „Neue Testament der Klaviermusik“, die 9 Symphonien als Meilenstein der Symphonik, die Streichquartette als Inbegriff der Goetheschen Vorstellung eines Gesprächs unter „vier vernünftigen Leuten“. So weit so gut, aber als Lektorin für Vokalmusik im Henle-Verlag sehe ich das naturgemäß etwas anders – und lade Sie hiermit zu einem kleinen Streifzug durch die ganze Vielfalt von Beethovens Vokalwerk ein, die wir bei Henle für Sie bereithalten. Weiterlesen

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„Die Hammerklavier-Sonate öffnete mir die Tür“ – Interview mit Ian Fountain über Beethovens Klaviermusik

Ian Fountain

Wir möchten unsere im Februar begonnene Reihe mit Interviews von Musikern zu Beethoven heute mit dem britischen Pianisten Ian Fountain fortsetzen. Für den Henle-Verlag zeichnet er für die Fingersätze zu Beethovens Sonaten (HN 894) und Variationen (HN 913) für Violoncello und Klavier verantwortlich, wobei David Geringas die Cello-Bezeichnungen übernahm – eine Zusammenarbeit, die sich in der CD-Einspielung Sämtlicher Werke für Cello und Klavier (SWR Music/Hänssler Classic, 2011) fortsetzte. Außerdem konnte er für die Fingersätze im zweiten Band der revidierten Edition von Beethovens Klaviervariationen (HN 1269) gewonnen werden, dessen Hauptwerk, die Diabelli-Variationen op. 120, Fountain bereits 1997 eingespielt hatte (CRD Records). Weiterlesen

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Teil 3: Beethoven aus Sicht der Künstler

Ausgehend von den Beethoven-Spielfilmen (1) über die Beethoven-Dokumentationen (2) kommen wir nun im 3. und letzten Teil meiner angestrebt umfassenden, kommentierten Beethoven-Filmografie zu Beethoven aus Sicht der Künstler (3). Schließlich sind es in erster Linie die Künstler, die sich lebenslang mit der Musik, den Noten, aber auch mit der Biografie Beethovens auseinandersetzen und uns dessen Musik durch Ihre Interpretationen näherbringen. Weiterlesen

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Beethovens „Hammerklaviersonate“ – Der steinige Weg zu einem verlässlichen Notentext

Vor inzwischen fast genau 20 Jahren – ich hatte gerade meine Arbeit an der Edition der Missa solemnis für die Gesamtausgabe abgeschlossen – trat das Beethoven-Haus an mich heran, ob ich vielleicht Interesse hätte, zusammen mit einem Co-Editor den letzten Band der Klaviersonaten zu edieren. Man bot mir neben den drei späten Sonaten auch die Hammerklaviersonate an. Wer würde da nicht zugreifen! Weiterlesen

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„Der ganze Beethoven“ – Teil 2: Von der Alten zur Neuen Gesamtausgabe

Vor einigen Wochen berichtete meine Kollegin Annette Oppermann über die Anfänge der Beethoven-Gesamtausgaben oder besser gesagt: über die zahlreichen Versuche dazu, wobei die unmittelbar nach Beethovens Tod begonnenen Unternehmungen von Tobias Haslinger (ab 1828) und Franz Philipp Dunst (ab 1829) am weitesten gediehen. Daran anknüpfend möchte ich im Folgenden über Unternehmungen ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts berichten. Aus Umfangsgründen werde ich mich auf die beiden bedeutendsten dieser Editionen konzentrieren, die die Musikwelt unter den Bezeichnungen „Alte Gesamtausgabe“ (AGA, 1862–65) und „Neue Gesamtausgabe“ (NGA, seit 1961) kennt. Weiterlesen

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Beethoven und die Bratsche

Abbildungen mit freundlicher Genehmigung des Beethoven-Hauses Bonn.

Klavierkonzerte und -sonaten, Violinkonzert und -sonaten und Violoncellosonaten – Wo aber sind sie, die Solowerke für Viola aus Beethovens Feder? War das Instrument ihm zu fremd, wusste er nicht um den besonderen Wert und Klang der Bratsche? Sicher nicht, denken wir etwa an seine einzigartigen Streichquartette und Streichtrios. Und daran, dass Beethoven selbst die Bratsche spielte! Es lohnt sich, der Sache genauer nachzugehen! Weiterlesen

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Beethoven im Film Teil 2: Beethoven-Dokus

Viele der in meinem vorausgehenden Beitrag (1) nachgewiesenen Beethoven-Spielfilme sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht auf Youtube, sondern nur auf DVD verfügbar. Das verhält sich bei den filmischen Beethoven-Dokumentationen (2), um die es heute gehen soll, ganz anders: Bis auf zwei Ausnahmen kann man sich alle von mir ermittelten und bewerteten Filme kostenfrei in voller Länge ansehen: siehe Youtube-Link in der Filmografie. Weiterlesen

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Beethovens Diabelli-Variationen im neuen Gewand

Beethoven und die Variation – ich gebe zu: Das ist in unserem Henle-Blog nun kein neues Thema mehr. Mein Kollege Dominik Rahmer hat im Januar schon eine umfassende Gesamtschau auf das Variationenschaffen des Bonner Jubilars beigesteuert, in der er vor allem Entdeckungen akzentuiert und Ihnen, unserer Lesergemeinde, vorgestellt hat. Mit einer Entdeckung kann ich nun heute nicht aufwarten, es soll nämlich um die berühmten
Diabelli-Variationen op. 120 gehen. Weiterlesen

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„Der ganze Beethoven“ gestern und heute – Von den Anfängen der Beethoven-Gesamtausgabe(n) im 19. Jahrhundert

Mit freundlicher Genehmigung des Beethoven Hauses Bonn

Nur was man ganz hat, hat man wirklich – das gilt natürlich auch für Beethoven und so ist es wenig überraschend, dass man mit der Sucheingabe „Der ganze Beethoven“ im Beethoven-Jahr erstaunlich viele Treffer findet. Allerdings belehren die Ergebnisse einer Suche mit Begriffen wie „Gesamtwerk“ oder „Gesamtausgabe“ uns schnell darüber, dass „man“ Beethoven heute eher hört als liest oder spielt. Denn lange vor der bekanntlich bei Henle erscheinenden wissenschaftlichen Gesamtausgabe werden einem an erster Trefferstelle große Konzertzyklen oder riesige CD-Produktionen angezeigt, die sein gesamtes Oeuvre abdecken – und Beethoven auf der ganzen Welt verbreiten. Das erscheint uns heute selbstverständlich – und ist in Zeiten von Corona immerhin eine Möglichkeit, sich trotz geschlossener Museen, Konzertsäle und Opernhäuser mit dem „ganzen Beethoven“ zu beschäftigen. Aber wie war das eigentlich früher? Und seit wann gibt es dieses Interesse am „ganzen Beethoven“? Weiterlesen

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