La Vega – Die fruchtbare Ebene: Isaac Albeniz’ Hommage an Granada und das Vorland der Sierra Nevada

Isaac Albéniz (1860–1909)

Vor einigen Wochen berichtete an dieser Stelle mein Kollege Peter Jost über unser Engagement für die spanische romantische Musik. Mit Freude erinnere ich mich zurück an meine frühen Jahre im Verlag, als wir mit dem ersten Band der Iberia-Suite von Isaac Albéniz im Jahr 2002 dieses neue Programmsegment einläuteten. Doch nicht nur die bekannten Meisterwerke aus seiner Feder fanden den Weg in unseren Katalog. Weiterlesen

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Neue Bartók-Titel bei Henle

Nein, von Weihnachten kann eine Woche nach Ostern natürlich keine Rede sein. Aber ein wenig lässt der reiche Segen von inzwischen zwölf Bartók-Urtextausgaben schon an einen Gabentisch denken – zumal mit den jüngst erschienenen Rumänischen Weihnachtsliedern sogar ein veritabler Weihnachtstitel dabei ist. Aber schauen wir doch mal genauer hin… Weiterlesen

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Debussy im Urtext – Teil 2: Unklare Harmonik im Klavierstück „Nocturne“

Claude Debussy (1862–1918)

Eines der herausragenden Qualitätsmerkmale der Henle-Editionen besteht ja darin, dass bei jedem anstehenden Nachdruck kontrolliert wird, ob im Noten- oder in den Worttexten etwas korrigiert, getilgt oder ergänzt werden muss. Eine ähnliche Überprüfung findet selbstverständlich auch dann statt, wenn Werke in anderer Form neu herausgegeben werden. Dies trifft nun auch für das kürzlich erstmals als Einzelausgabe aus dem Sammelband Klavierstücke (HN 404) erschienene frühe Klavierstück Nocturne (HN 1087) zu. Ernst-Günter Heinemann steuerte jetzt nicht nur ein erheblich erweitertes Vorwort bei, sondern ergänzte auch eine Bemerkung (auf die zusätzlich durch eine Fußnote im Notentext hingewiesen wird) – und damit sind wir mitten im Thema dieses zweiten Teils unserer Reihe „Debussy im Urtext“. Es behandelt ein Phänomen, das zwar nicht nur, aber doch in besonderer Weise bei Debussy zu Tage tritt: eine unklare Harmonik, die sich nicht eindeutig auflösen lässt. Weiterlesen

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Kein Fehler im System – ein kurzes Lob auf unsere Korrekturleser

Im heutigen Blogbeitrag soll es einmal nicht um tiefschürfende editorische Fragen, Quellenprobleme oder um die verwickelte Entstehungsgeschichte einer Komposition gehen. Nein, ich möchte eine scheinbar triviale Tätigkeit ins gebührende Licht setzen: das Korrekturlesen.

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„Richtig“? – „Falsch“? Zu einer fragwürdigen Note in Mendelssohns c-moll-Klaviertrio op. 66

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)

Gelegentlich kommt es im Editionsgeschäft zu unlösbaren Konflikten zwischen eindeutigem Quellenbefund und musikalischer „Logik“. Auf einen solchen besonders spannenden Fall machte mich der eminente Pianist, Hochschulprofessor und Freund Michael Schäfer aufmerksam. Der Sachverhalt ist in wenigen Sätzen dargestellt und meinen geneigten Lesern hiermit zur Diskussion überreicht. Weiterlesen

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Sprechende Henle-Ausgaben: Eine Faschingsgeschichte

Die Jahreszeiten ziehen weiter und die fünfte Zeit im Jahr ist da. Die Kneipen sind brechend voll mit Feierwütigen, alle haben einen Haydn Spaß. Es gibt ordentlich zu trinken, auch wenn das ein oder andere wohltemperierte Bier mal eine Bruchlandung hinlegt. Weiterlesen

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Debussy im Urtext – Teil 1: Henle-Editionen auf der Basis eines eingespielten Duos

Claude Debussy (1862–1918)

2012 wurde der 150. Geburtstag von Claude Debussy, dem großen Erneuerer der französischen Musik, weltweit gefeiert, und nun, 2018, jährt sich sein Todestag (25. März 1918) zum hundertsten Mal, so dass erneut ein Debussy-Jahr vor uns liegt. Wir nehmen dies zum Anlass, in einer kleinen Blog-Reihe, deren Teile alle zwei Monate erscheinen werden, unterschiedliche Aspekte zu unseren Debussy-Urtext-Editionen vorzustellen und mit Ihnen zu diskutieren. Der Startschuss zu diesen Editionen erfolgte 1983, also vor jetzt 35 Jahren, und im heutigen Teil 1 möchten wir Ihnen schildern, wie es überhaupt dazu kam, dass die Musik Debussys bei Henle erscheinen konnte. Weiterlesen

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Verwirrung um Chopins Scherzi – Folge 2&3

Frédéric Chopin (1810–1849)

Im meinem Blog-Beitrag vom 21. März 2016 habe ich die „Verwirrung“ beklagt, die um Haltebögen in Chopins 1. Scherzo besteht. Inzwischen bin ich, salopp formuliert, 2 Scherzi weiter, um 2 Scherzi gealtert – und leider deutlich verwirrter. Das 2. Scherzo op. 31 und das 3. Scherzo op. 39 sind soeben in meiner Neu-Edition erschienen. Es liegt daher nahe, erneut aus der Chopin-Werkstatt zu berichten und ein paar Schlaglichter auf Probleme dieser Ausgaben zu werfen. Also: Verwirrung – Folge 2&3! Weiterlesen

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Morgen kommt der Weihnachtsmann

Lichter funkeln, Kerzen leuchten, Kinderaugen strahlen… Es ist mal wieder Weihnachten. Die Vorfreude der Kinder steigt, sie warten auf den Weihnachtsmann, der ihnen doch bitte, bitte viele Geschenke bringen soll. Weiterlesen

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Autographe und überprüfte Abschriften zu Ludwig van Beethovens Klaviersonaten – ein Überblick

Ein Werk Beethovens nur auf der Basis eines Erstdrucks zu edieren, stellt jeden Herausgeber einer wissenschaftlichen Ausgabe vor große Herausforderungen. Der Notentext der Komposition steht dann nur in einem mehr oder weniger fehlerbehafteten Zustand für die Edition zur Verfügung. Ist das Autograph überliefert, und vielleicht noch weitere handschriftliche Quellen vorhanden – z.B. die Stichvorlagen für den Erstdruck, die der Komponist selbst überprüft hat –, so kann man dem Ziel eines gesicherten Notentextes einen deutlichen Schritt näher kommen. Aber leider, leider ist die Situation für die Klaviersonaten Beethovens nicht gerade rosig. Weiterlesen

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