Scarlatti-Sonaten Band IV – die ultimative Auswahl

Domenico Scarlatti

Domenico Scarlatti (1685–1757) ist zwar im gleichen Jahr geboren wie Bach und Händel, nimmt aber unter den Komponisten des Barock eine Sonderstellung ein. Seine Musik für Cembalo ist von einer scheinbar sorglosen Spielfreude: virtuos, klangsinnlich und so gar nicht verkopft. Weiterlesen

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„Sie können auf mich zählen“ – Debussys Bearbeitung von „Minstrels“ für Violine und Klavier

In früheren Blogbeiträgen kamen bereits gelegentlich Bearbeitungen zur Sprache. Den Anlass, dieses Thema erneut aufzugreifen, bietet die soeben erschienene Neuausgabe von Claude Debussys Minstrels in der Fassung für Violine und Klavier (HN 1246).

Obwohl der französische Komponist gegenüber solchen Neufassungen für andere Besetzungen eher eine skeptische Haltung einnahm – und zwar umso stärker, je älter er wurde –, haben sich Transkriptionen von Debussys Hand in erstaunlicher Zahl erhalten. Eine der weniger bekannten Bearbeitungen eines eigenen Werks betrifft Minstrels, das letzte Stück aus dem ersten, 1910 erschienenen Heft der Préludes für Klavier. Ausschlaggebend war in diesem Fall Debussys Freundschaft zu dem Geiger Arthur Hartmann. Weiterlesen

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Weihnachts-Blog

Liebe Leser,

wir bedanken uns heute sehr herzlich bei Ihnen für Ihr Interesse am Henle-Blog. Wir freuen uns auch im nächsten Jahr auf Ihre Besuche und versprechen interessante Beiträge rund um Fragen musikalischer Notentexte.
Heute geben wir Ihnen noch einem kleinen Impuls für die Weihnachtstage, der vielleicht dazu anregen kann, sich mit den unterschiedlichen Fassungen – sowohl textlich als auch musikalisch – des ein oder anderen bekannten Advents- oder Weihnachtsliedes zu beschäftigen. Weiterlesen

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„Das ist schon alles wunderbar!“ Zur Neuausgabe der Streichquartette Mozarts

Vor einigen Wochen begann ich die Editionsarbeiten an einer Werkgruppe, die mich schon sehr lange beschäftigt und die ich über alles liebe: Mozarts Streichquartette. Ich werde sie in neu zu erarbeitenden Urtextausgaben (Stimmen und Partitur) im G. Henle Verlag komplett herausbringen. Ende 2015 wird als erste Frucht dieser mühsamen Arbeit Band 4 erscheinen: das „Hoffmeister-Quartett“ KV 499 sowie die drei „Preußischen Quartette“ KV 575, 589 und 590. Die übrigen Streichquartette folgen dann chronologisch rückwärts in den kommenden Jahren. Weiterlesen

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Spohr und Crusell – neue Urtextausgaben für Klarinette

Es ist unter Musikern längst bekannt, dass nicht nur Pianisten und Streicher in den Genuss erstklassiger Urtextausgaben aus dem Hause Henle kommen – auch für Bläser hält unser Katalog ein reichhaltiges Angebot bereit, das wir kontinuierlich erweitern. Das aktuelle Schwerpunktjahr „Flöte“, das sich gerade dem Ende entgegenneigt (siehe diesen Blogbeitrag), unterstreicht das besondere Augenmerk, das wir dem Repertoire für Holzbläser widmen (wobei auch die Blechbläser nicht unbeachtet bleiben). Weiterlesen

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Lesen Sie das Ende zuerst!

Das neue Beethoven Werkverzeichnis

Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal bei einem spannenden Krimi oder den dramatischen Verwicklungen eines Liebesromans in das letzte Kapitel geblättert, um zu wissen wie es ausgeht – auch wenn dies natürlich keineswegs im Sinne des Autors ist! Was bei Belletristik ein Tabu, ist in wissenschaftlichen Werken allerdings durchaus erlaubt. Ja, fast möchte man auch bei unserem brandneuen Beethoven Werkverzeichnis (HN 2207) allen Lesern zurufen: „Schauen Sie doch mal ans Ende“, denn hinter den Einzeleinträgen zu sämtlichen Werken mit und ohne Opuszahl eröffnet sich in Bd. 2 ab S. 573 auf mehr als 300 Seiten noch ein ganzes Universum von Informationen um diese Werke herum. Weiterlesen

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Das neue Verzeichnis der Werke Ludwig van Beethovens

Am 1. November 2014 erscheint im G. Henle Verlag ein knapp 2.000 Seiten starkes, zweibändiges Buch – für unser Haus, in dem fast ausschließlich Notenausgaben veröffentlicht werden, ein rares und daher besonderes Ereignis. Es handelt sich um ein neues Verzeichnis der Werke Ludwig van Beethovens, das den als „Kinsky-Halm“ bekannten Vorgänger von 1955, immerhin auch schon etwa 900 Seiten stark, ablöst.

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Ein Jahr für die Flöte – Besondere Neuheiten im Henle Katalog

Der G. Henle Verlag setzt seit einiger Zeit vertriebliche Programmschwerpunkte für jedes Kalenderjahr, die von besonderen Werbeaktionen und Werbematerialien begleitet werden.
2014 haben wir das Jahr der Studien-Edition (Katalog und Videoclips hier) und der Flöte ausgerufen. Weiterlesen

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Komponieren leicht gemacht? Zu Erik Saties „Nocturnes“

 

Nicht zu Unrecht haftet Satie das Etikett des Außenseiters an. Von seinen frühesten Kompositionen an war er auf der Suche nach Alternativen zur tonalen Harmonik, die zu Beginn seiner Ausbildung am Pariser Conservatoire (1879–87) noch unumstrittene Konvention war. Diese Suche zieht sich wie ein roter Faden durch sein Gesamtwerk, und zwar ganz unabhängig von der stilistischen Orientierung der einzelnen Werke, die ja bekanntlich von mittelalterlichen und exotischen Anklängen bis zur damals populären Kabarettmusik reicht. Weiterlesen

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„Es ist G! Bravo, und Tausend Dank“. Das Gästebuch des Günter Henle (und eine falsche Note bei Beethoven)

Zu den engsten Künstlerfreunden Günter Henles zählte fraglos der Geiger Yehudi Menuhin. Henles Autobiographie Weggenosse des Jahrhunderts. Als Diplomat, Industrieller, Politiker und Freund der Musik enthält zahlreiche unterhaltsame Schilderungen gemeinsamer Erlebnisse mit ihm, von dem er sagte, er sei „auf seinem Instrument wohl einer der größten Meister, die je gelebt haben“. Oft ging es auch beim Zusammensein beider um konkrete Notentext-Fragen. Weiterlesen

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