Lesen Sie das Ende zuerst!

Das neue Beethoven Werkverzeichnis

Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal bei einem spannenden Krimi oder den dramatischen Verwicklungen eines Liebesromans in das letzte Kapitel geblättert, um zu wissen wie es ausgeht – auch wenn dies natürlich keineswegs im Sinne des Autors ist! Was bei Belletristik ein Tabu, ist in wissenschaftlichen Werken allerdings durchaus erlaubt. Ja, fast möchte man auch bei unserem brandneuen Beethoven Werkverzeichnis (HN 2207) allen Lesern zurufen: „Schauen Sie doch mal ans Ende“, denn hinter den Einzeleinträgen zu sämtlichen Werken mit und ohne Opuszahl eröffnet sich in Bd. 2 ab S. 573 auf mehr als 300 Seiten noch ein ganzes Universum von Informationen um diese Werke herum. Weiterlesen

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Das neue Verzeichnis der Werke Ludwig van Beethovens

Am 1. November 2014 erscheint im G. Henle Verlag ein knapp 2.000 Seiten starkes, zweibändiges Buch – für unser Haus, in dem fast ausschließlich Notenausgaben veröffentlicht werden, ein rares und daher besonderes Ereignis. Es handelt sich um ein neues Verzeichnis der Werke Ludwig van Beethovens, das den als „Kinsky-Halm“ bekannten Vorgänger von 1955, immerhin auch schon etwa 900 Seiten stark, ablöst.

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Ein Jahr für die Flöte – Besondere Neuheiten im Henle Katalog

Der G. Henle Verlag setzt seit einiger Zeit vertriebliche Programmschwerpunkte für jedes Kalenderjahr, die von besonderen Werbeaktionen und Werbematerialien begleitet werden.
2014 haben wir das Jahr der Studien-Edition (Katalog und Videoclips hier) und der Flöte ausgerufen. Weiterlesen

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Komponieren leicht gemacht? Zu Erik Saties „Nocturnes“

 

Nicht zu Unrecht haftet Satie das Etikett des Außenseiters an. Von seinen frühesten Kompositionen an war er auf der Suche nach Alternativen zur tonalen Harmonik, die zu Beginn seiner Ausbildung am Pariser Conservatoire (1879–87) noch unumstrittene Konvention war. Diese Suche zieht sich wie ein roter Faden durch sein Gesamtwerk, und zwar ganz unabhängig von der stilistischen Orientierung der einzelnen Werke, die ja bekanntlich von mittelalterlichen und exotischen Anklängen bis zur damals populären Kabarettmusik reicht. Weiterlesen

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„Es ist G! Bravo, und Tausend Dank“. Das Gästebuch des Günter Henle (und eine falsche Note bei Beethoven)

Zu den engsten Künstlerfreunden Günter Henles zählte fraglos der Geiger Yehudi Menuhin. Henles Autobiographie Weggenosse des Jahrhunderts. Als Diplomat, Industrieller, Politiker und Freund der Musik enthält zahlreiche unterhaltsame Schilderungen gemeinsamer Erlebnisse mit ihm, von dem er sagte, er sei „auf seinem Instrument wohl einer der größten Meister, die je gelebt haben“. Oft ging es auch beim Zusammensein beider um konkrete Notentext-Fragen. Weiterlesen

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Sommerpause

Was wäre die Musik ohne Pausen?

Wir schließen uns an und legen mit den Blogtexten eine kleine Sommerpause ein.

Freuen Sie sich auf den nächsten Beitrag am 15. September 2014!

G. Henle Verlag

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Franz Xaver goes Henle: Franz Xaver Wolfgang Mozart zum 170. Todestag (29. Juli 2014)

Franz Xaver Wolfgang Mozart, 1825 (Quelle: Wikimedia.org, Lizenz: PD)

Franz Xaver Wolfgang Mozart, 1825 (Quelle: Wikimedia.org, Lizenz: PD)

Dass Henle ein Mozart-Verlag ist, dürfte nichts Neues sein. Seit 2011 sind wir dies jedoch im doppelten Sinn. Unser Katalog bietet nicht nur die großen Klavier- und Kammermusikwerke sowie Solokonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart, sondern seit 2011 auch Urtextausgaben von Werken Franz Xaver Wolfgang Mozarts, des jüngsten Sohnes des berühmten WAM.

Franz Xaver Wolfgang Mozart (1791–1844) war erst vier Monate alt, als sein Vater starb. Man setzte große Hoffnungen in den Sprössling und versuchte alles, um den Nachkommen in die Fußstapfen seines Vaters treten zu lassen. Er erhielt eine ausgezeichnete musikalische Ausbildung und nannte sich selbst schon bald nur noch „W. A. Mozart Sohn“ – eine Fehlentscheidung, denn es überrascht kaum, dass dieses Erbe eher zur Last als zur Chance wurde. Weiterlesen

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Wohin mit dem Schlüssel? Zu einer Problemstelle in Schumanns F-dur-Streichquartett op. 41 Nr. 2

Abb. 1: aus: Wilhelm Busch, „Eine kalte Geschichte” (1878)

Abb. 1: aus: Wilhelm Busch, „Eine kalte Geschichte” (1878)

Freunde des Humoristen Wilhelm Busch erinnern sich sicherlich an die Geschichte vom Meister Zwiel, der, in einer kalten Winternacht von einem Wirtshausbesuch zurückgekehrt, vor der Haustüre steht und vergeblich das Schlüsselloch für seinen bereit gehaltenen Schlüssel sucht.

Die Geschichte geht tragisch aus: Meister Zwiel verliert den Schlüssel und fällt auf der Suche nach ihm in ein Wasserfass, in dem er schließlich erfriert.

Ganz so gefährlich ist das Finale von Robert Schumanns Streichquartett F-dur op. 41 Nr. 2 für Bratschisten zwar nicht, aber es gibt eine Verbindung zu Meister Zwiel. Denn auch die Musiker haben gleichsam einen Schlüssel in der Hand, müssen aber das passende Schlüsselloch – sprich: die richtige Position für den Schlüssel – suchen. Weiterlesen

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Ohne Worte, aber mit Vorwort – Neues zu Rachmaninows „Vocalise“

Betrachtet man die Themen der inzwischen über 70 Beiträge dieses Blogs, so befassen sich die meisten mit Fragen der musikalischen Notation – Vorzeichen, Tonhöhen oder Angaben zu Artikulation und Dynamik. Das ist natürlich nicht verwunderlich, steht doch die Arbeit mit den musikalischen Quellen und die Erstellung eines korrekten und verlässlichen Notentexts im Mittelpunkt unserer Arbeit. Weiterlesen

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Ein „neues“ Mozart-Werk. Zur c-moll-„Fantasie“ (KV 396/385f) in originaler Besetzung für Violine und Klavier

Im Jahre 1821 trafen drei berühmte Persönlichkeiten in Weimar zusammen: Goethe, Mendelssohn Bartholdy und Mozart. Mozart natürlich nicht leibhaftig, sondern in Form einer Originalhandschrift, die damals Goethe besaß (und die er eigenhändig auf Seite 2 mit „Mozart.“ kennzeichnete): Weiterlesen

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