Achten Sie auf das Kleingedruckte – Die Notation Elgars als Mittel zum Ausdruck

Ein bereits veröffentlichtes Werk neu herauszugeben, ist eine spannende Aufgabe und in mancher Hinsicht sogar anspruchsvoller als die Arbeit an einer Ausgabe, bei der man sich nur auf Manuskripte und Skizzen des Komponisten stützen kann. Selbstverständlich muss man als Herausgeber immer die eigentliche Intention des Komponisten hinsichtlich des jeweiligen Werkes im Auge haben. Dabei kann die Existenz von gedruckten Ausgaben sowohl ein Vorteil wie auch ein Nachteil sein: Weiterlesen

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Frühjahrsputz – neue Gestaltungsrichtlinien im Hause Henle

Das heutige Datum sollten Sie sich rot im Kalender anstreichen: mit diesem Tag führt der G. Henle Verlag neue und bahnbrechende Gestaltungsrichtlinien für ausgewählte Titel des Kammermusikrepertoires ein. Neben den beiden bislang enthaltenen Einzelstimmen – im Urtext sowie mit Fingersätzen und Strichbezeichnungen versehen – wird in Zukunft eine dritte Stimme beigelegt: die sogenannte aufgeräumte Stimme. Weiterlesen

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Wagner, Liszt, und die „verunglimpfte“ Isolde – wie gut lesen Komponisten ihre eigenen Werke Korrektur?

Das aktuelle Wagner-Jahr geht auch am Henle-Verlag nicht spurlos vorüber, selbst wenn Bühnenwerke nicht zu unserem Programmbereich gehören: Weiterlesen

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„Come sopra“ – eindeutig zweideutig!

Das Autograph von Beethovens Klaviersonate op. 90 gehört zu der großartigen Sammlung des Beethoven-Hauses in Bonn, die man seit einigen Jahren digitalisiert im Internet bewundern kann. Auch wenn die Handschrift im Vergleich zu vielen anderen Manuskripten Beethovens relativ leicht zu entziffern ist, so fragt man sich doch beim ersten Betrachten vieler Seiten, ob wir es hier mit dem „fertigen“ Werk zu tun haben. Weiterlesen

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Gratis, aber keineswegs umsonst – der Download zum Cellokonzert von Lalo

Beim Stöbern im Programm des Henle-Verlags wird man gelegentlich auf den Link „kostenloser Download“ stoßen. Weiterlesen

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Gute Noten. Was zeichnet sie besonders aus?

Unser Blog zum Rosenmontag: Weiterlesen

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Komponisten auf der Warteliste – oder: Wir möchten gerne, dürfen aber (noch) nicht

  

Dmitri Schostakowitsch

„Warum gibt’s bei Henle nicht das berühmte Klaviertrio von Schostakowitsch?“ oder: „Wann kommt endlich die siebte Klaviersonate von Prokofjew?“ Solche Fragen zu unserem Programm erhält das Lektorat immer wieder einmal. Weiterlesen

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Brahms’ „Ungarische Tänze“ – Neue Funde in alten Quellen

2011 machte der Brahms-Experte Michael Struck eine verblüffende Entdeckung – in einem Buch, das bereits vor 100 Jahren erschienen ist… Weiterlesen

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Wie viel Worttext verträgt die Musik?

Eine ernstzunehmende wissenschaftliche Buchveröffentlichung erkennt man bekanntlich an den Fußnoten – und in gewisser Weise trifft dies auch auf musikalische Urtext-Ausgaben zu, denn hier gilt es ja ebenfalls, den gedruckten Notentext durch entsprechende Belege zu fundieren. Wo und wie dies geschieht, hängt allerdings von vielen Parametern ab – unter anderem von der Frage, wie viel Worttext die Musik bzw. der ausübende Musiker verträgt.

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„Stille Nacht“ revisited

Ein Blog-Eintrag, der am 24.12. erscheint – wer hat da nicht weihnachtliche Assoziationen? Auch einem Henle-Lektor geht es da nicht anders. Sollte an diesem so emotional besetzten Datum wirklich ein Blog-Beitrag über Probleme in Urtext-Editionen erscheinen? Das schien mir nicht recht in Einklang zu bringen zu sein. Jedoch, schlummern vielleicht auch in weihnachtlicher Musik ungeahnte Urtext-Fragen, sodass sich das Eine elegant mit dem Anderen verbinden ließe? Im Folgenden ein Versuch. Weiterlesen

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