Pablo de Sarasate
Fantasie über „Die Zauberflöte“ von Mozart op. 54
Pablo de Sarasates Fantasie über Themen aus der „Zauberflöte“ erschien 1908 im Druck und gilt als sein letztes Werk überhaupt. Die brillante Opernparaphrase stellt nicht allein halsbrecherische Virtuosität in den Vordergrund, sondern ebenso wahre Violin-Gesangskunst – eine Hommage an Mozarts Meisterwerk, welche die beliebtesten Melodien aus dem Singspiel wirkungsvoll in Szene setzt. Sarasates Fantasie ist ein glänzendes und dankbares Stück für Studierende und Profis, das jedes Konzertprogramm wirkungsvoll beschließt. Die Ausgabe präsentiert das Werk auf der Basis der Erstausgabe in erstmals modernem, klar erfassbarem Notenbild mit optimaler Seitenaufteilung – der mustergültige Ausgangspunkt für geigerische Spielfreude!
Inhalt/Details
Über den Komponisten
Pablo de Sarasate
Ein aus Spanien stammender Violinist und Komponist. Bereits im Kindesalter avancierte er zum gefeierten Virtuosen, dessen präzises Spiel als brillant und klangschön beschrieben wurde. Er ist Widmungsträger weltbekannter Violinkonzerte, darunter das 2. Violinkonzert op. 44 von Max Bruch. Er selbst schrieb Werke für Orchester, darunter Fantasien über Opernthemen, sowie Salon- bzw. Kammermusik. Charakteristisch ist seine folkloristisch eingefärbte Tonsprache.
| 1844 | Er wird am 10. März in Pamplona geboren. Sein Vater ist Leiter einer Militärkapelle und fördert seine musikalische Ausbildung. Als Wunderkind gibt er sein Debüt als Violinist mit etwa acht Jahren. In Madrid studiert er bei Manuel Rodríquez. |
| 1856 | Gefördert durch den spanischen Hof, studiert er am Pariser Konservatorium Violine bei Jean-Delphin Alard sowie Harmonielehre bei Napoléon-Henri Reber. |
| 1857 | Er wird mit dem 1. Preis im Fach Violine des Konservatoriums geehrt. |
| 1858 | Er gewinnt den 1. Preis im Fach Harmonielehre des Konservatoriums. |
| ab 1860 | Bis zu 200 Konzerte im Jahr führen ihn durch Europa, Russland, in die USA und Südamerika. Zu seinem Repertoire gehören u.a. die Violinkonzerte Beethovens und Mendelssohns. Zudem widmet er sich intensiv der Kammermusik. |
| 1908 | Er stirbt am 20. September in Biarritz. |
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