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Inhalt/Details

L'Escarpolette
La Toupie
La Poupée
Les Chevaux de bois
Le Volant
Trompette et Tambour
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Vorwort

Bizet war ein außergewöhnlich guter Pianist; selbst Franz Liszt, der unbestritten bedeutendste Pianist des 19. Jahrhunderts, zollte ihm Anerkennung und Bewunderung. Dennoch war Bizet kein Klavierkomponist. Zum einen ist die Zahl seiner Werke für Klavier klein, zum anderen sind diese Kompositionen nach Form und Inhalt weder so gewichtig noch so charakteristisch, dass sich v... weiter

Kritischer Bericht

Über den Komponisten

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Georges Bizet

Der Komponist der heute berühmtesten frz. Oper der 1870er-Jahre, Carmen, war zu seinen Lebzeiten als Opernkomponist wenig erfolgreich, obgleich er bedeutende Neuerungen schuf.

1838Er wird am 25. Oktober in Paris als Sohn eines Gesangslehrers und einer Pianistin geboren.
1848Aufnahme in die Klavierklasse von A. Fr. Marmontel des Pariser Conservatoire; privater Musiktheorieunterricht.
Um 1849Bekanntschaft mit Gounod.
1853Eintritt in die Kompositionsklasse Fromental Halévys. Er verdient zeit seines Lebens seinen Unterhalt durch Klavierunterricht, Anfertigung von Klavierauszügen und Transkriptionen sowie Korrepetition.
1855Sinfonie C-Dur.
18561. Preis zusammen mit Charles Lecocq bei einem von Jacques Offenbach ausgeschriebenen Wettbewerb.
1857Er gewinnt den Grand Prix de Rome mit seiner Kantate „Clovis et Clotilde“. Daraufhin dreijähriger Romaufenthalt.
1859–60„Ode-Symphonie“ Vasco de Gama.
1860–68Komposition der Sinfonie „Roma“.
1863Wenig erfolgreiche Uraufführung der Oper „Les Pêcheurs de perles“ am Théâtre-Lyrique auf ein Libretto Carrés und E. Cormons; sie begründet das sich neu herausbildende Genre des Drame lyrique mit.
1867Wenig erfolgreiche Uraufführung von „La jolie fille de Perth“ am Théâtre-Lyrique.
1872Uraufführung von „Djamileh“ an der Opéra-Comique. Schauspielmusik zu Alphonse Daudets Tragödie „L’Arlésienne“; daraus entsteht die „L’Arlésienne-Suite“.
1875Uraufführung von „Carmen“ in der Opéra-Comique mit Femme-fatale-Thematik und ,realistischen‘ Merkmalen; sie wird in Paris zurückhaltend aufgenommen, erst in Wien erfolgt der Durchbruch; Bizet stirbt drei Monate zuvor am 3. Juni in Bougival bei Paris.

© 2003, 2010 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart

Über die Autoren

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Egon Voss (Herausgeber)

Dr. Egon Voss, geboren 1938 in Magdeburg, studierte Schulmusik in Detmold (Staatsexamen 1961) und Germanistik, Philosophie und Pädagogik in Kiel und Münster (Staatsexamen 1964). Danach studierte er Musikwissenschaft in Köln, Kiel und Saarbrücken; die Promotion erfolgte 1968.

1969 wurde Voss Mitarbeiter der Richard Wagner-Gesamtausgabe in München, seit 1981 ist er deren Editionsleiter. 1989–90 er war Dramaturg am Théâtre la Monnaie/de Munt Brüssel, von 1996 bis 2002 Dozent beim Graduiertenkolleg „Textkritik“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Voss ist Mitglied des Beirats der Edition „Richard Wagner, Sämtliche Briefe“ sowie der Zeitschriften „wagnerspectrum“ und „The Wagner Journal“. Von ihm sind mehrere Bücher und eine Vielzahl von Aufsätzen zu Wagner, Schumann, Bach und weiteren Komponisten und musikwissenschaftlichen Themen erschienen.

Andreas Groethuysen (Fingersatz)

Prof. Andreas Groethuysen, 1956 geboren in München, studierte Musik unter Ludwig Hoffmann in München und, gefördert von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, unter Peter Feuchtwanger in London.

Nach einigen Jahren des solistischen Konzertierens schloss sich Groethuysen mit Yaara Tal zu einem Klavierduo zusammen, das inzwischen den Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit bildet. Das Duo ist mit Auftritten in vielen Ländern Europas, in Israel, Japan, China, Nord- und Südamerika im internationalen Konzertleben aktiv. In steter Zusammenarbeit mit SONY CLASSICAL veröffentlichte das international gefeierte Klavier-Duo eine ganze Serie von bis heute 28 CDs, die fast durchgehend mit Preisen ausgezeichnet wurden. 

This Henle edition is based on the original, the only authorized edition to appear during Bizet's lifetime.

Clavier

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