Den Shop durchsuchen:

  • Komponist
  • Besetzung
  • Schwierigkeitsgrad
  • Produkte
Shop durchsuchen

Inhalt/Details

Andante con moto K 72
Suite K 88
Solo dramatique K 101
Andantino K 107
Serenade K 108
Novellette K 116

Vorwort

Zu den frühest erhaltenen Kompositionen aus der Kindheit Ferruccio Busonis (1866–1924) gehört eine Reihe von Werken für Klarinette, meist mit Begleitung des Klaviers. Das kommt nicht von ungefähr: Der Vater Ferdinando Busoni war Klarinettist, der 1883 eine Scuola per il clarinetto geschrieben und sich auf Konzertreisen in Italien wie im Ausland einen Namen gemacht hatte; d... weiter

Kritischer Bericht

Über den Komponisten

Weiterlesen...

Ferruccio Busoni

Bedeutender Komponist, Pianist, Dirigent und Musikschriftsteller, der in einem auf Fortschritt ausgerichteten Denken für Klassizität und Klassizismus eintrat. Er hat zudem viele Werke bearbeitet, insbesondere die Johann Sebastian Bachs.

1866Er wird am 1. April in Empoli als Sohn eines Klarinettisten und einer Pianistin geboren. Die Eltern fördern seine musikalische Ausbildung. Wunderkind; frühe Karriere als Pianist.
1887Streichquartett d-Moll op. 26.
ab 1888Klavierdozent in Helsinki, Moskau und Boston.
1890Teilnahme am Rubinstein-Wettbewerb in St. Petersburg in den Kategorien Klavier und Komposition mit der 1. Violinsonate e-Moll op. 29, den beiden Klavierstücken op. 30a sowie seinem Konzertstück für Pianoforte mit Orchester op. 31a. Letzteres gewinnt den 1. Preis (Komposition).
1894Er nimmt in Berlin seinen Wohnsitz.
1897/1904Lustspielouvertüre op. 38.
1903–04Concerto op. 39 für Klavier, Orchester und Männerchor in 5 Sätzen mit abschließendem Chorsatz.
1907Schrift „Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst“.
1909„Berceuse élégiaque“ op. 42.
1909–10Erneute Amerika-Tournee.
1910„Fantasia contrappuntistica“ für Klavier als Versuch, einen Schluss für Bachs „Kunst der Fuge“ zu finden.
1912Aufführung der Oper „Die Brautwahl“ in Hamburg.
1913Direktor des Liceo Musicale in Bologna.
1915Rondò arlecchinesco op. 46.
1920Tanzwalzer op. 53.
1915–20Wegen des Krieges lebt er in Zürich.
1917Aufführungen der Opern „Turandot“ und „Arlecchino“ in Zürich; sie greifen auf die Commedia dell’arte zurück.
1920Leitung einer Meisterklasse an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin.
1922Schrift „Von der Einheit der Musik“.
1924Er stirbt am 27. Juli in Berlin.
1925Postume Aufführung der Oper „Doktor Faust“ in Dresden.

© 2003, 2010 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart

Über die Autoren

 

Weiterlesen...

Georg Meerwein (Herausgeber)

Prof. Georg Meerwein, geboren 1932 in Bickensohl am Kaiserstuhl, studierte zunächst an der Badischen Musikhochschule Karlsruhe evangelische Kirchenmusik, wechselte jedoch dann zum Fach Orchestermusik mit Hauptfach Oboe an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg.

Meerwein trat über mehrere Jahrzehnte weltweit als Solist auf und war auch als Gastprofessor an Universitäten im europäischen und lateinamerikanischen Ausland tätig, so u.a. von 1958 bis 1961 an der Universidade Federal da Bahia Brasilien. Von 1989–2009 gab er in vielen Ländern Südamerikas Meisterkurse. Von 1962 bis 1996 war er Solo-Oboist und Englisch-Hornist der Bamberger Symphoniker. Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehauftritten spielte Meerwein u.a. bei Philips mit Ingrid Haebler das Klavierquintett KV 452 von Mozart ein. Er starb am 25. Dezember 2016.

Weiterlesen...

Klaus Schilde (Fingersatz)

Prof. Klaus Schilde, geboren 1926, verbrachte seine Jugend in Dresden. Entscheidende Impulse erhielt er dort durch Walter Engel, der ihn in Klavier (Kodalyi-Methode), Komposition und Violine unterrichtete. Von 1946–1948 studierte er an der Musikhochschule Leipzig bei Hugo Steurer und nach der 1952 erfolgten Übersiedlung in den Westen bei Walter Gieseking und Edwin Fischer, sowie bei Marguerite Long, Lucette Descaves und Nadia Boulanger in Paris.

Schilde gewann zahlreiche Preise. Von 1947 an konzertierte er als Solist und Kammermusiker auf nahezu allen Kontinenten mit renommierten Orchestern. Lehrtätigkeiten unterhielt er an den Musikhochschulen Berlin-Ost, Detmold, Berlin-West, München, Tokio (Geidai) und Weimar. Von 1988–1991 Präsident der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater München, an der er auch jahrzehntelang als Professor unterrichtete. Es gibt mit Klaus Schilde zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Einspielungen. Schilde hat für nahezu 100 Urtextausgaben des G. Henle Verlags seine Fingersätze beigesteuert.

Prof. Klaus Schilde verstarb am 10.12.2020.