Johann Nepomuk Hummel
Klaviersonate fis-moll op. 81
Johann Nepomuk Hummel war einer der berühmtesten Pianisten seiner Zeit, der sogar Beethoven Konkurrenz machen konnte. Unter seinen zahlreichen Kompositionen für Klavier solo ragt die Sonate fis-moll op. 81 in ihrer perfekten Verbindung von klassischer Form mit romantischer Expressivität besonders hervor. Zugleich begeistert das technisch anspruchsvolle Werk durch dramatische Kontraste. Kein Wunder, dass jüngere Zeitgenossen wie Schubert oder Mendelssohn sich von diesem Meilenstein der Klavierliteratur beeinflussen ließen!
Die sorgfältig durchgesehene Ausgabe basiert auf der Wiener Erstausgabe aus dem Jahr 1819 und präsentiert ein modernes klares Notenbild mit optimaler Seitenaufteilung – der pianistischen Spielfreude sind damit keine Grenzen gesetzt!
Inhalt/Details
(Erläuterung)
Über den Komponisten
Johann Nepomuk Hummel
Ein Komponist und Pianist. Stilistisch positionieren sich seine Werke im Übergang von der Klassik zur Romantik. Sie umfassen beinahe sämtliche Gattungen, darunter sechs Klavierkonzerte, Sonaten, Kammermusik, Bühnenmusik und geistliche Werke. Zu Lebzeiten als Virtuose bewundert, fanden seine technischen Fertigkeiten ihren Niederschlag in einer umfassenden Klavierschule. Er war u.a. Mitglied des Institut de France sowie der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.
| 1778 | Er wird am 14. November in Preßburg geboren. Sein Vater, Berufsmusiker, erteilt ihm ersten Musikunterricht. |
| 1786–88 | Die Familie siedelt nach Wien. Hier wird er Schüler Wolfgang Amadeus Mozarts. |
| 1788–93 | Mit seinem Vater tritt er eine mehrjährige Konzertreise durch Europa an. In London begegnet er Joseph Haydn. |
| ab 1793 | Zurück in Wien, wird er Schüler von Johann Georg Albrechtsberger, Antonio Salieri sowie Joseph Haydn. |
| 1804–11 | Er ist Konzertmeister der Kapelle des Fürsten Esterházy in Eisenstadt. |
| ab 1811 | In Wien widmet er sich überwiegend dem Komponieren und Unterrichten. |
| 1813 | Er heiratet Elisabeth Röckel, Sängerin am Wiener Hoftheater. |
| 1816–18 | Er ist Königlicher Württembergischer Hofkapellmeister in Stuttgart. |
| ab 1819 | Im Februar wird er Hofkapellmeister in Weimar. Er avanciert zu einer der bedeutendsten musikalischen Persönlichkeiten der Stadt. |
| 1827 | In Wien trifft er Franz Schubert. Er nimmt am Begräbnis Ludwig van Beethovens teil. |
| 1828 | Er veröffentlicht seine in Weimar konzipierte Klavierschule. |
| 1831 | Mit André Hippolyte Chelard leitet er das Thüringer Musikfest in Erfurt. |
| 1837 | Er stirbt am 17. Oktober in Weimar. |
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