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Sonate D-dur für Flöte und Klavier op. 94
9 schwer

Über den Komponisten

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Sergej Prokofjew

Zusammen mit Schostakowitsch bedeutendster Komponist der Sowjetunion. Er hinterließ ein breitgefächertes Œuvre von modernsten zu neoklassizistisch schlichten Werken, von propagandistischen Auftragswerken bis zu Kompositionen, die die KPdSU als formalistisch ablehnte.

1891Er wird am 23. April in Sonzowka (Ukraine) als Sohn eines Landwirts geboren.
1904–14Studium am St. Petersburger Konservatorium.
seit 1908Gehört zum Kreis um Sergej Diaghilew, der sich intensiv mit zeitgenössischer Musik auseinandersetzt.
1911–18Avantgardistische Kompositionen wie „Sarcasmen“, 1. und 2. Klavierkonzert, „Visions fugitives“, „Skythische Suite“ werden als futuristisch abgelehnt.
1916–17„Symphonie classique“ im Rekurs auf klassische Modelle bringt ihm internationalen Ruhm.
1918Prokofjew verlässt die Sowjetunion und reist in die USA, wo in Chicago seine Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ aufgeführt wird, und 1922 nach Paris. Enge Zusammenarbeit mit Diaghilew, Ballettkompositionen.
1919–23Komposition der Oper „Der feurige Engel“, die erst postum 1954 in Venedig aufgeführt wird.
1923–25Weiterentwicklung seiner avantgardistischen Musiksprache, z. B. in der 2. Sinfonie.
1927Erfolgreiche Konzertreise durch die Sowjetunion.
1929Uraufführung von „Der Spieler“ in Brüssel.
1936Rückkehr in seine Heimat. Kompositionen im Sinne der Kulturideologie der Sowjetunion. Hinwendung zu einer einfacheren Musik bereits seit Beginn der 1930er-Jahre. Komposition von „Peter und der Wolf“.
1946Aufführung von „Die Verlobung im Kloster“ in Prag und „Krieg und Frieden“ in Leningrad.
1948Er wird des Formalismus beschuldigt.
1953Prokofjew stirbt am 5. März in Moskau.

© 2003, 2010 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart

Über die Autoren

Dominik Rahmer (Herausgeber)

Dr. Dominik Rahmer, geboren 1971 in Mainz, studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Mathematik in Bonn. Magister Artium 1999, Promotion 2006 mit einer Arbeit über die musikkritischen Schriften von Paul Dukas.

Von 2001 bis 2011 Verlagsangestellter bei Boosey & Hawkes/Bote & Bock in Berlin, dort unter anderem Mitarbeit an der Kritischen Ausgabe der Werke Jacques Offenbachs (OEK). Seit 2011 Lektor im G. Henle Verlag München; Editionen von Werken insbesondere des französischen und russischen Repertoires sowie für Blasinstrumente.

Angaben zur Produktsicherheit

G. Henle Verlag

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G. Henle Verlag e.K.
Forstenrieder Allee 122
81476 München
Deutschland
info@henle.de
www.henle.com

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