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Inhalt/Details

En bateau
Cortège
Menuet
Ballet

Vorwort

Debussy komponierte die Petite Suite im Lauf des Jahres 1888, einige Monate nach seiner Rückkehr aus Rom. Das Werk war ursprünglich wohl fünfsätzig: Debussy hat, wie es scheint, auf den dritten Satz verzichtet. Er spielte es am 1. März 1889 in einem Pariser Salon zusammen mit Jacques Durand, Sohn des Verlegers Auguste Durand, den er auf dem Konservatorium kennen gelernt ha... weiter

Kritischer Bericht

Über den Komponisten

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Claude Debussy

Bedeutendster frz. Komponist um 1900, dessen primär klanglich geprägte Musik tiefgreifende Neuerungen aufweist. Sein Werk steht in engem Bezug zum Symbolismus.

1862Geboren am 22. August in Saint-Germain-en-Laye.
1872–84Unterricht am Pariser Conservatoire. In dieser Zeit Reisen in die Schweiz, nach Italien, Wien und Russland mit der Familie Nadeschda von Mecks, wo er russ. Musik sowie Zigeunermusik kennenlernt.
1884Er gewinnt den Prix de Rome mit seiner Kantate „L’Enfant prodigue“. Danach bis 1887 Rom-Aufenthalt.
1887–89Lieder „Cinq Poèmes de Baudelaire“.
1888/89Besuch der Bayreuther Festspiele; Wagner-Kritik.
1889Pariser Weltausstellung, auf der er ostasiatische Musik kennenlernt, die seinen Stil beeinflusst.
1890Verbindung zu Mallarmé und dessen Zirkel.
1891/1903Liedserien „Fêtes galantes“ nach Verlaine.
1891–94Orchesterwerk „Prélude à l’après-midi d’un faune“ mit arabeskenhafter Melodik.
1897–99Nocturnes für Orchester und Frauenstimmen.
1901Beginn seiner Tätigkeit als Musikkritiker.
1902Aufführung der Oper „Pelléas et Mélisande“ nach dem symbolistischen Drama Maeterlincks, die trotz Kritik den Durchbruch bedeutet.
1903–05Orchesterwerk „La Mer“ mit sinfonischen Prinzipien und „impressionistischer“ Klangsprache.
1905–071. und 2. Heft der „Images“ für Klavier.
1906–08„Children’s Corner“, Kinderstücke für Klavier.
1909–10/11–131. und 2. Buch der „Préludes“ für Klavier; die programmatischen Titel der zum Teil sehr esoterischen Charakterstücke stehen am Schluss.
1913Lieder „Trois poèmes de Stéphane Mallarmé“.
1915–17Kammermusikalische Sonaten im Rekurs auf die frz. Tradition des 18. Jh.s.
1918Er stirbt am 25. März in Paris.

© 2003, 2010 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart

Über die Autoren

Ernst-Günter Heinemann (Herausgeber)

Dr. Ernst-Günter Heinemann, geboren 1945 in Bad Marienberg (Westerwald) machte Abitur in Gießen und studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Marburg und Frankfurt/Main und zeitweilig auch evangelische Kirchenmusik. Er promovierte über „Franz Liszts geistliche Musik. Zum Konflikt von Kunst und Engagement“.

Von 1978–2010 war Heinemann Lektor im G. Henle Verlag (1978 in Duisburg, ab 1979 in München). Für den G. Henle Verlag gab er zahlreiche Urtextausgaben heraus, u.a. „Das Wohltemperierte Klavier“, Band 1 von Bach und das gesamte Klavierwerk von Debussy. Daneben verfasste er Aufsätze über Debussy, Grieg, Liszt, Mendelssohn und Fragen des Editionswesens und hielt Seminare zur Editionspraxis für Studenten der Musikwissenschaft in München.

Andreas Groethuysen (Fingersatz)

Prof. Andreas Groethuysen, 1956 geboren in München, studierte Musik unter Ludwig Hoffmann in München und, gefördert von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, unter Peter Feuchtwanger in London.

Nach einigen Jahren des solistischen Konzertierens schloss sich Groethuysen mit Yaara Tal zu einem Klavierduo zusammen, das inzwischen den Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit bildet. Das Duo ist mit Auftritten in vielen Ländern Europas, in Israel, Japan, China, Nord- und Südamerika im internationalen Konzertleben aktiv. In steter Zusammenarbeit mit SONY CLASSICAL veröffentlichte das international gefeierte Klavier-Duo eine ganze Serie von bis heute 28 CDs, die fast durchgehend mit Preisen ausgezeichnet wurden. 

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